Buchholz: Auch der ÖPNV braucht den Ausgleich zwischen Ökologie und ökonomischen Zwängen

Bus- und Bahnbetreiber fordern 20 Milliarden – Buchholz: ÖPNV muss wirtschaftlichen Maßstäben genügen

Die Stadtbus Linie 14 am Flensburger ZOB

Für Sanierung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verlangen die Bus- und Bahnbetreiber von der neuen Bundesregierung ein Sonderprogramm im Volumen von rund 20 Milliarden Euro. Es soll eine Laufzeit von zehn Jahren haben, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) heute in Hamburg mit. Für eine Verkehrswende mit klima- und umweltschonender Mobilität müsse der kommunale ÖPNV sichtbar gestärkt werden, sagte VDV-Präsident Jürgen Fenske. «Wenn die Angebote zuverlässig und gut sind, dann steigt der Bürger um.»

Dr. Bernd BuchholzZu notwendigen Modernisierungsmaßnahmen im schleswig-Holsteinischen ÖPNV-Netz sagte Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz im Gespräch mit Christian Wolf von NDR-1-Welle-Nord

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Die 600 Verbandsmitglieder begrüßten die vergangene Woche gestartete Initiative der Verkehrsminister der Länder für ein «Investitionsprogramm Mobilität», das sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro Bundesmittel haben soll. Daraus beansprucht der kommunale ÖPNV 15 Milliarden Euro für Modernisierung und Ausbau des Nahverkehrs sowie weitere fünf Milliarden Euro, um den Sanierungsstau abzubauen. Die Länder sollten dieses ÖPNV-Programm mit weiteren fünf Milliarden Euro über die Laufzeit flankieren. Der ÖPNV wird laut VDV jährlich von mehr als zehn Milliarden Fahrgästen genutzt.

 

 

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