Landesregierung berät heute über Weichenstellung für den A-20-Weiterbau

Es ist eines der größten und ökologisch sensibelsten Autobahnprojekte in Deutschland: Der Bau der A 20, der vor vier Jahren vor Bad Segeberg nach erfolgreichen Klagen von Umweltverbänden zum Stillstand gekommen ist. Bis zur geplanten Elbquerung bei Glückstadt fehlen auf schleswig-holsteinischem Gebiet noch gut 80 Kilometer der gut 1,1 Milliarden Euro teuren Ost-West-Magistrale, die nach der deutschen Wiedervereinigung vor 27 Jahren vom Bund angeschoben wurde. 

Heute beschäftigt sich das Landeskabinett in Kiel mit einer wesentlichen Weichenstellung für die künftige Weiterplanung und den Weiterbau der A 20. Einer der Gründe: Ab 2021 wird eine neue Bundesinfrastrukturgesellschaft für sämtliche Autobahnprojekte in Deutschland zuständig sein. Dabei wird die vom Bund und einigen Bundesländern – darunter auch SH – getragene Projektmanagementgesellschaft DEGES absehbar eine zentrale Rolle einnehmen. 

Vor diesem Hintergrund werden die Kabinettsmitglieder darüber entscheiden, ob die DEGES nicht besser schon heute das Projekt übernimmt, um 2021 einen reibungslosen Übergang in die Bundeszuständigkeit zu gewährleisten.

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