Nun ist es amtlich: 2017 knackt alle bisherigen Tourismus-Rekordmarken in SH

Kniepsand

Das Jahr 2017 wird als neues Rekordjahr in die Tourismus-Geschichte Schleswig-Holsteins eingehen. Das belegt die heute veröffentlichte amtliche Beherbergungsstatistik für November. Das Statistikamt Nord zählte in den Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie auf Campingplätzen des Landes im November rund 415.000 Gäste und über 1.340.000 Übernachtungen, dies ist ein Anstieg um 9,0 bzw. 11,9 Prozent zum November 2016.

„Damit zeigen auch die November-Zahlen einmal mehr, dass sich Schleswig-Holstein zunehmend zur Ganzjahresdestination entwickelt“, sagt Tourismusminister Dr. Buchholz. „Schleswig-Holstein hat seinen Gästen in jedem Monat etwas zu bieten.“ Das Winter- und Weihnachtsgeschäft mit Shopping und Weihnachtsmärkten beginne bereits im November. In dieser Zeit kämen jedes Jahr mehr Gäste nach Schleswig-Holstein. Die Landesmarketingorganisation TA.SH (Tourismusagentur Schleswig-Holstein) und die regionalen Marketingorganisationen setzen in der Vermarktung verstärkt auf die Wintersaison mit neuen Angebots-Paketen.

Buchholz sagte zu den neuen Zahlen weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Nach den Worten von Buchholz ist der Tourismus bundesweit im Aufwind, doch Schleswig-Holstein lege überdurchschnittlich zu. In den Monaten Januar bis November wurden im Land zusammen mehr als 7,3 Millionen Gäste und damit fünf Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres gezählt. Mit fast 28,6 Millionen lag die Zahl der Übernachtungen sogar um 5,6 Prozent höher. Im Bundesdurchschnitt (+3 %) liegt Schleswig-Holstein weit vorn und hat  damit schon jetzt das Rekordergebnis von 28,2 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr übertroffen.

Aufwärtstrend auch bei den Gästen aus dem Ausland: In den ersten elf Monaten des Jahres 2017 kamen nahezu 900.000 Gäste (+ 3,9 %) nach Schleswig-Holstein und buchten knapp 1,9 Millionen Übernachtungen (+ 2,1 %). „Der Schlüsselfaktor ist nachhaltiges Wachstum und eine Akzeptanz der touristischen Entwicklung in der Bevölkerung.“

Von der guten Entwicklung können alle Reisegebiete profitieren bis auf die Holsteinische Schweiz (- 4,1 %). Die höchste Steigerung bei den Übernachtungen verzeichnet die Nordsee (+ 9,3 %), gefolgt vom Binnenland  (+ 4,9 %) und der Ostsee (+ 4,1 %). Bei den Betriebsarten legt am stärksten die so genannte Parahotellerie, also Erholungs- und Ferienheime, Ferienzentren, Ferienwohnungen oder Jugendherbergen zu (+ 11,7 %). Hotellerie und Gasthöfe sowie Pensionen verbuchen ein Plus von 3,9 Prozent. Nur bei den Campingplätzen gibt es einen – auch Sicht von Buchholz „wenig überraschenden“ – Rückgang um 3,1 Prozent aufgrund des unbeständige Wetters in den letzten 13 Monaten.

In die Erhebung einbezogen waren 3.098 geöffnete Beherbergungsstätten mit 172.000 angebotenen Gästebetten sowie 90 Campingplätze.

 

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