Trotz üblicher Januar-Delle: Buchholz sieht den Arbeitsmarkt weiter gut in Schuss

Niederegger-Marzipan Lübeck

Trotz eines saisontypischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit im Januar ist Arbeits- und Wirtschaftsminister Dr.Bernd Buchholz mit den heute vorgelegten Arbeitsmarktdaten zufrieden: „Dank der guten Konjunktur und des milden Winters fällt der Anstieg in diesem Jahr schwächer aus als sonst. Unsere Unternehmen halten an ihren Fachkräften fest – das ist richtig und zugleich ein gutes Signal“, sagte Buchholz.

So sei unter anderem die Zahl der arbeitslosen Menschen unter 25 Jahren gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 Prozent (- 599) auf 9.251 gesunken und die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre um 2,2 Prozent (- 711) auf 32.296. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging um 5,1 Prozent (-1.722) auf 31.819 gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer stieg um 5,4 Prozent (+1.000) gegenüber dem Vorjahresmonat an. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt stieg im Januar gegenüber dem Vormonat um 7,5 Prozent an, die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 Prozent.

Wie Buchholz weiter sagte, halte der Zuwachs an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung weiter an: „Insbesondere in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe, Handel, Instandhaltung und KFZ-Reparatur sowie im Sozialwesen zeigt sich, dass im Vergleich zum Vorjahresquartal neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden sind“, so Buchholz. Er gehe auch für die nächsten Monate von einer positiven Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Schleswig-Holstein aus. „Die Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt stimmen, auch wenn der Fachkräftemangel bereits erste Bremsspuren unter anderem in der Baubranche zeigt. Hier können unsere Unternehmen die Unterstützungsangebote des Landes im Rahmen des Landesarbeitsmarktprogramms nutzen und sich besser aufstellen.“

Buchholz erinnerte daran, dass das Land zum Jahresbeginn acht neue Modellprojekte für Langzeitarbeitslose gestartet habe: „Einige der Projekte richten sich konzeptionell ausschließlich an Migranten und Flüchtlinge oder berücksichtigen ihre Bedürfnisse in besonderer Weise“, sagte er. Damit leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Integration.

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