Höhenflug: SH-Tourismus knackt 2017 beinahe die Übernachtungs-Marke von 30 Millionen

Nun ist es amtlich: 2017 war für den Tourismus in Schleswig-Holstein das bislang erfolgreichste Jahr aller Zeiten. „Wir sind kurz davor, bei den Übernachtungen die 30-Millionen-Marke zu knacken und können uns im Vergleich zu 2016 erneut über einen Zuwachs bei den Übernachtungen und den Gästeankünften freuen“, kommentierte Tourismus-Minister Dr. Bernd Buchholz die heute (21. Februar) vom Statistikamt vorgelegten Zahlen. Dies sei in erster Linie den vielen engagierten Akteuren in den touristischen Betrieben und Organisationen zu verdanken, die mit ihren Angeboten erfolgreich um Gäste werben. „Auch die Investitionen in die öffentliche touristische Infrastruktur zahlen sich nun erkennbar aus. Die hierfür bereitgestellten Fördermittel des Landes sind und bleiben gut angelegt“, sagte Buchholz.

Laut Statistikamt Nord lag die Zahl der Übernachtungen in Schleswig-Holstein von Januar bis Dezember bei 29,9 Millionen. Allein im Dezember 2017 stieg die Zahl der Übernachtungen in den 3.072 geöffneten Beherbergungsbetrieben gegenüber dem Vorjahresmonat um 16,2 Prozent.

Im Gespräch mit NDR-Redakteurin Anna Grusnick sagte Buchholz weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Wie Buchholz weiter sagte, sei die positive Entwicklung zwar zu einem Teil auf die weltpolitische Sicherheitslage zurückzuführen, zu einem Teil gründe sich der Erfolg aber auch auf die Tatsache, dass sich Schleswig-Holstein zunehmend zur Ganzjahres­desti­nation entwickle. „Ein starker November und Dezember zeigen, dass wir unseren Urlaubs­gästen nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch außerhalb der Hochsaison etwas zu bieten haben.“ Das Winter- und Weihnachtsgeschäft sei mit den zahlreichen Weih­nachtsmärkten und Shoppingmöglichkeiten dieses Jahr besonders erfolgreich gewesen.

Aber auch wenn der Tourismusboom weiter anhalte, dürfe die Branche nach den Worten des Ministers nun nicht satt und müde werden, sondern müsse weitere Potenziale aus­schöpfen und neue Zielgruppen erschließen. So gebe es etwa beim Anwerben auslän­discher Gäste sowie im Tagungs- und Kongresstourismus noch Luft nach oben.

So berichten die KN in ihrer Donnerstagausgabe:

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