Buchholz als Ehrengast beim Nautischen Verein: Breite Zuversicht für den Lübecker Hafen

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Bei einem seiner letzten Hafenbesuche: Buchholz mit Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und Hafenchef Prof. Sebastian Jürgens
Aus Sicht von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz hat der Lübecker Hafen nach der abgewendeten Insolvenz der Lübecker Hafengesellschaft (LHG) zwar noch Hausaufgaben zu erledigen, befindet sich aber auf einem guten Weg, bald wieder in der Top-Liga der Ostseehäfen mitzuspielen.

Wie Buchholz soeben beim 148. Nautischen Essen in der Schiffergesellschaft zu Lübeck sagte, werde die Landesregierung die Hansestadt dabei intensiv unterstützen. „Nun geht es darum, gemeinsam die Ärmel aufzukrempeln“, so der Minister.

Er sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Das Land engagiere sich derzeit in erheblichem Umfang beim Flächenausbau am Skandinavienkai und am Seelandkai, der allein ein Invest von knapp 42 Millionen Euro umfasse. Aus Sicht des Ministers sei die LHG mit erfreulichen Zahlen ins neue Jahr gestartet und konnte 2017 mit einem Umschlag-Plus von 4,5 Prozent abschließen. Dazu habe aus seiner Sicht der Lohnverzicht der Beschäftigten und ihr Zugeständnis zu flexibleren Arbeitszeiten in den Tarifverträgen bis 2022 wesentlich beigetragen. Wie er weiter sagte, habe das Land neben den Investitionen in die Hafeninfrastruktur auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck vorangetrieben: „Denn eine gut funktionierende Hinterlandanbindung ist für den Lübecker Hafen von zentraler Bedeutung. Es ist das teuerste Schienenausbauvorhaben in Schleswig-Holstein, rund 165
Millionen Euro werden dafür investiert.“

Auch der Vorsitzende des Nautischen Vereins Lübeck, Kapitän Jürgen Schlichting, sieht nach wie vor großes Potenzial für den Hafen: „Wir haben die Chance dieses Potential auszuschöpfen und stehen damit vor einer großen Herausforderung. Gemeinsam mit allen Partnern aus der Hafenwirtschaft und in der Politik – über alle Parteigrenzen hinweg – kann es uns gelingen die Stellung des Lübecker Hafens dahin zurückzubringen, wo er einst stand – als der größte und bedeutendste deutsche Ostseehafen.“

Der Vorstand des Nautischen Vereins Lübeck hat sich Ende letzten Jahres zur Zukunftsentwicklung der Lübecker Häfen beraten und ist mit Vorschlägen an die Öffentlichkeit gegangen. Anlass war der massive Ausbau der Häfen im Ostseeraum mit enormen Potentialen für die Zukunft. Denn, so Schlichting, die Konkurrenz schläft nicht und verzeichnet bereits heute Rekordumschläge. „Außerdem warten wir immer noch auf den seit langem angekündigten Lübecker Hafenentwicklungsplan 2030.“

Und so berichten die LN in ihrer Sonntagausgabe:

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