Buchholz erfreut über niedrigste April-Arbeitslosenquote seit 25 Jahren

Stapellauf bei der FSG

Der erneute Rückgang der Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein stimmt Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz zufrieden und zugleich optimistisch für das laufende Jahr: „Mit einem Rückgang gegenüber dem Vormonat um 4,6 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 5,5 Prozent auf 87.500 Arbeitslose verzeichnen wir den niedrigsten Arbeitslosenstand in einem April seit 25 Jahren“, sagte er heute in Kiel. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 5,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie noch bei 6,1 Prozent.

Ansicht_Buchholz_063Als besonders erfreulich bezeichnete Buchholz die Entwicklung bei den jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren: „Mit einem Rückgang um 7,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat  auf rund 8.400 fällt der Aufschwung in dieser Gruppe besonders deutlich aus“, sagte er. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang um 4,9 Prozent auf gegenwärtig 30.900 gegeben. Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50 Jahre und älter) ging im Vergleich zum Vormonat um 5,0 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent auf 29.100 zurück. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer sank gegenüber dem Vormonat um 2,9 Prozent, blieb aber gegenüber dem Vorjahresmonat konstant.

„Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen wir durch unsere Förderangebote im Rahmen des Landesprograms Arbeit, dem jüngst gestarteten Projekt ,Welcome-Job SH‘ oder weitere Projektförderungen,“ so der Minister.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit weiter an. „Die vorliegenden Daten des Monats Februar zeigen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eine anhaltende Nachfrage nach Arbeitskräften“, so Buchholz. Gegenwärtig seien 967.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zu verzeichnen. Besonders in den Wirtschaftszweigen „Erziehung und Unterricht“, dem „Gastgewerbe“ und dem „Dienstleistungsbereich“ nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr deutlich zu.

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