OVG verhandelt über weitere Klagen gegen den Flughafenausbau in Lübeck

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Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig verhandelt heute ab 10.00 Uhr Uhr über drei weitere Klagen gegen den Ausbau des Lübecker Flughafens. Die Schutzgemeinschaft gegen Lärm sowie zwei Grundstückseigentümer aus Groß Grönau und Lübeck klagen gegen den Panfeststellungsbeschluss des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums aus dem Jahre 2009. Der genehmigte Ausbauplan geht von bis zu 3,5 Millionen Passagieren im Jahr aus. Eines der Grundstücke liegt im Bereich der Einflugschneise des Flughafens. Für das zweite Grundstück wird eine Lärmbelästigung speziell durch Triebwerksprobeläufe geltend gemacht.

Am 27. Februar hatte der zuständige erste Senat eine Klage der Gemeinde Groß Grönau bereits abgewiesen. Die Auswirkungen auf die gemeindliche Planung, auf die Gemeindefinanzen und auf gemeindeeigene Grundstücke und Einrichtungen seien vollständig und angemessen berücksichtigt worden, hieß es zur Begründung. Bedenken in Bezug auf die Zulassung von Flügen in der «Nachtrandzeit» war das beklagte Ministerium durch eine geänderte Betriebszeitenregelung entgegengekommen. Groß Grönnau liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens

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