
Wie Buchholz in der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe vor rund 50 Gästen und Projektpartnern sagte, sei die Teststrecke Teil eines bundesweiten Pilotprojektes, das den elektrischen Antrieb von Lastwagen unter realen Verkehrsbedingungen erproben soll. Die Kosten von mehr als 19 Millionen Euro übernimmt der Bund. Ursprünglich war von 14 Millionen Euro ausgegangen worden. Da die Strecke jetzt in beiden Richtungen elektrifiziert werden solle, hätten sich die Kosten entsprechend erhöht, sagte Pronold.
Buchholz sagte im Gespräch mit Journalisten weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)
«Für die Energiewende ist dieses Projekt von besonderer Bedeutung, weil wir auch im Verkehr auf erneuerbare Energien umsteigen müssen», sagte Habeck. Buchholz ergänzte: «Wir müssen in der Verkehrspolitik neue Wege gehen und neue Lösungen ausprobieren. Das machen wir jetzt.»

Schleswig-Holstein ist nach Hessen das zweite Bundesland, das eine Teststrecke für Elektro-Lastwagen erhält. Eine weitere Teststrecke ist in Baden-Württemberg geplant. Insgesamt investiert das Bundesumweltministerium nach Angaben Pronolds rund 50 Millionen Euro in den Feldversuch.
So berichten die Lübecker Nachrichten in ihrer Freitagausgabe:
