DB investiert 160 Millionen in Marschbahn – Buchholz: „Noch ist die Kuh nicht vom Gleis“

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Während der Pressekonferenz: Volker Hentschel von DB-Netz (Mitte) mit Verkehrsminister Buchholz und Bahnsprecher Meyer-Lovis

Wegen der Dauerprobleme auf der Sylt-Strecke will die Deutsche Bahn 160 Millionen Euro in die Modernisierung der sogenannten Marschbahn investieren. «Damit ermöglichen wir einen stabilen Zugverkehr für Inselbewohner, Pendler und Touristen», sagte der Vorstand Produktion der DB Netz AG, Volker Hentschel, am Nachmittag bei der Vorstellung der Sanierungspläne in Kiel. Die Bahn erhöhe das ursprünglich geplante Investitionsvolumen von 90 Millionen Euro um rund 70 Millionen Euro. Bis 2022 will die Bahn für 140 Millionen Euro rund 200 Kilometer Gleise und mehr als 30 Weichen auf der Strecke Hamburg-Sylt erneuern. Weitere 20 Millionen Euro investiert das Unternehmen in Bahnübergänge, Signaltechnik und Brücken.

Buchholz sagte nach der Pressekonferenz im Gespräch mit Journalisten (Audio starten – „im Browser anhören“)

«Mit der jetzt vereinbarten Investitionsoffensive ermöglichen wir einen stabilen Zugverkehr für Inselbewohner, Pendler und Touristen», so Hentschel.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz begrüßte die Investitionsoffensive ausdrücklich: „Das ist ein ordentlicher Schluck aus der Pulle und ein gutes Signal für die Region. Die Höhe der geplanten Investitionen zeigt aber auch, wie notwendig es ist, endlich Geld in die Sanierung der Marschbahnstrecke zu stecken.“

Groffik

In dem genannten Zeitraum werden rund 200 Kilometer Gleise und über 30 Weichen erneuert. Das Ziel ist die Grundsanierung bis 2022 abzuschließen, und damit den Investitionsstau nachhaltig zu reduzieren. Bis 2025 werden zudem weitere Ausbaustufen des Elektronischen Stellwerks Westerland mit einem Volumen von über 41 Mio. Euro realisiert.

Für die Sanierung der Marschbahn sind laut Hentschel die kommenden vier Jahre vorgesehen, damit möglichst viele Züge während der Bauarbeiten fahren können. Die erforderlichen Sperrungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Zugverkehr werden frühzeitig mit allen relevanten Stakeholdern abgestimmt.

Hier ein Mitschnitt der Pressekonferenz:

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