Minister Buchholz erfreut: Niedrigste Arbeitslosenzahl im echten Norden seit 26 Jahren

Trotz eines leichten saisontypischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vormonat sieht Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz den Arbeitsmarkt im echten Norden in Bestform: „Die Wirtschaft brummt, im Vergleich zum August 2017 haben wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast zehn Prozent und damit die niedrigste Arbeitslosenzahl in Schleswig-Holstein seit 26 Jahren,“ sagte der Minister heute in Kiel.

Erst gestern hatte beispielsweise das Bauhauptgewerbe im Land vermeldet, dass dort im ersten Halbjahr deutlich mehr Menschen beschäftigt wurden. Die Zahl lag bei knapp 13.800, sechs Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Die Bauarbeiter leisteten insgesamt 7,7 Millionen Arbeitsstunden. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Buchholz appellierte vor diesem Hintergrund an junge Leute: „Obwohl das neue Ausbildungsjahr offiziell bereits begonnen hat, bestehen weiterhin beste Chancen, noch in diesem Jahr mit einer Ausbildung starten zu können.“ Zugleich erinnerte er daran, dass das Land mit dem Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung im Rahmen des Landesprogramms Arbeit die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften fördere.

Er sagte weiter :

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im August in Schleswig-Holstein 84.879 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen stieg jahreszeitlich üblich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl um 9,6 Prozent, was 8.974 Personen entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,4 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert von August 2017.

Als erfreulich bezeichnete Buchholz auch den Trend bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. So sei im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1,5 Prozent zu verzeichnen gewesen. Auch im Bereich der Migranten und Flüchtlinge sei die Entwicklung erfreulich: „Die Jahreswerte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern weisen seit 2016 steigende Tendenzen auf. Unser Arbeitsmarkt zeigt sich für Geflüchtete und Migranten also weiterhin aufnahmefähig“, so Buchholz. Bei der Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer erwarte er dennoch in den nächsten Monaten einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, da die Integrations- und Sprachkurse enden und sich die Betroffenen bei den Jobcentern melden.

Und hier das Rankung der Bundesländer nach den August-Zahlen:

Ranking

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