Buchholz lotet Chancen in Westchina aus – und besucht neuen Generalkonsul von Rimscha

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Deutschlands Generalkonsul Robert von Rimscha an seinem ersten Arbeitstag in Chengdu – hier zusammen mit Buchholz vor dem Wenshu-Tempel

Als erstes norddeutsches Bundesland zeigt Schleswig-Holstein Flagge in der westchinesischen Wachstumsregion Sichuan. Im Rahmen der China-Delegationsreise der Landesregierung machte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz heute einen Abstecher nach Chengdu, wo sich bereits seit Montag unter anderem die Chefin der Brunsbütteler Wirtschaftsförderungsgesellschaft egeb, Martina Hummel-Manzau sowie Vertreter der Firmen Spedition Kruse, Hesse-Tierpharma, Innotec und MP-Germany aufhalten.  In Chengdu traf Buchholz auch auf den neuen deutschen Generalkonsul von Südwest-China, Robert von Rimscha. Der Diplomat – mit familiären Wurzeln in Schleswig-Holstein – hatte heute seinen ersten Arbeitstag (Interview unten)

Wie Buchholz in China im Gespräch mit Andre Klohn von der Deutschen-Presse-Agentur sagte, sei der Standort Schleswig-Holstein für Unternehmen aus Westchina überaus interessant. So gebe es beispielsweise Ansiedlungsvorhaben der Entwicklungsabteilung von Koyo Chemical an der Westküste von Schleswig-Holstein oder die Kooperationsvereinbarung der egeb Brunsbüttel mit der Stadt Guang.

Im Westen Chinas vollzieht sich nach den Worten von Buchholz eine „wirtschaftliche Aufholjagd im Vergleich zu den Küstenregionen im Osten des Landes“. Die Zentralregierung in Peking fördere diesen Prozess mit Nachdruck durch eine gezielte Infrastruktur- und Industrieentwicklung. „Daraus ergeben sich Chancen für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, die für beide Seiten gleichermaßen von Vorteil sein können“, so der Minister.  Der Güter-Transport auf der Neuen Seidenstraße nach Norddeutschland werde bereits genutzt und könne weiter gesteigert werden. Dazu sollten Logistikunternehmen aus Schleswig-Holstein und China zusammenarbeiten.

Buchholz erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass in Hamburg jede Woche über die Seidenstraße rund 400 Container aus China ankommen. Chengdu und die Provinz Sichuan im Westen Chinas seien dabei wichtige Verladestationen. „Der Norden muss sich also weiter anstrengen, um in China wahrgenommen zu werden.“

O-Ton-RimschaDer neue Generalkonsul von Rimscha, gelernter Redakteur beim Berliner „Tagesspiegel“ und der „Badischen Zeitung“, war zuvor Botschafter in Laos und Gesandter in Tokio.

Er sagte im Gespräch mit unserem Vize-Staatssekreträr Kurt-Christoph von Knobelsdorff (rechts im Bild)… (Audio starten)

 

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