Buchholz appelliert an Altmaier: Chancen des „grünen Wasserstoffs“ nicht verschlafen

Aus Sicht von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz ist es aus ökologischen wie aus industriepolitischen Erwägungen für Schleswig-Holstein zwingend, Über-Produktionen von Windstrom zur Herstellung von grünem Wasserstoff abzufangen. Ein Elektrolyseur der Firma Windgas in Haurup im Kreis Schleswig-Flensburg etwa soll von 2020 an jährlich bis zu 3,75 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff für die fast 20.000 Windgas-Kunden ins Gasnetz einspeisen. Das Vorhaben rechnet sich bislang vor allem, weil es im Rahmen des  Projekts „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) gefördert wird.

Und genau da liegt für Buchholz das Problem: „Für das Gelingen der Energiewende ist es höchste Zeit, dass wir die Umwandlung von Strom in Wasserstoff rentabler und damit konkurrenzfähiger machen. Und das geht nur, wenn wir diese Technologie nicht länger mit einer zum Teil doppelten EEG-Umlage ausbremsen .“

Landeswirtschaftsminister Buchholz appelliert daher mit Nachdruck an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, das Energie-Einspeisegesetz (EEG) endlich so zu refomieren, dass dieser Technologie eine Zukunftsperspektive eröffnet wird.

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