DEGES schnürt Milliarden-Paket für Nord-Infrastruktur – Buchholz: Großer Nachholbedarf

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Meilenstein für Schleswig-Holstein: Freigabe der A 7 vor wenigen Wochen

Gemeinsam mit Bernd Rothe von der Infrastrukturgesellschaft DEGES haben Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Hamburgs Verkehrssenator Michael Westhagemann heute in Hamburg einen Ausblick auf die anstehenden Bundesfernstraßenprojekte im Norden gegeben. Dabei stellte Rothe verschiedene Bauprojekte mit einem Gesamtvolumen von über fünf Milliarden Euro vor – insbesondere den weiteren Ausbau der A 7 auf Hamburger Stadtgebiet und in Richtung Süden. Zugleich kündigte Rothe an, dass für den Ersatz-Neubau der Rader Brücke bei Rendsburg im Sommer das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werde. Der erste Teil der geplanten Zwillingsbrücke müsse bis spätestens 2026 fertig sein – dann soll die marode bestehende Brücke abgerissen werden.

Wie Buchholz sagte, sei mit seinem Hamburger Amtskollegen unter anderem auch vereinbart worden, dass die DEGES bis zur Übernahme des Projekts durch die geplante Bundesinfrastrukturgesellschaft im Jahr 2021 auch die Planung für den sechs­streifigen Ausbau der A 23 im Bereich Pinneberg übernehmen solle. „Das heute vorgestellte Gesamtpaket zeigt also sehr eindrucksvoll, mit welchem Schwung wir gemeinsam mit Hamburg in den kommenden Jahren den über Jahrzehnte aufgebauten Sanierungsstau abbauen werden“, so der Minister. Schleswig-Holstein und Hamburg hätten insbesondere gegenüber dem Süden der Republik großen Nachholbedarf.

Im Gespräch mit Andreas Otto von RSH sagte Buchholz nach der Minister nach dem Pressegespräch (Audio starten – „im Browser anhören“)

Buchholz erinnerte daran, dass für Schleswig-Holstein neben den Restarbeiten an der A 7 in Höhe Neumünster auch der Ausbau der B 431 und der A 21 sowie der Ausbau der B 5 an der Westküste auf dem Arbeitsprogramm stehen.

Mit Blick auf die im Dezember erfolgte Freigabe der A 7 in Schleswig-Holstein sagte Buchholz: „Dass innerhalb von vier Jahren Bauzeit die Strecke in Schleswig-Holstein unter Verkehr ausgebaut werden konnte, ist eine wirklich herausragende Leistung, die ohne ein ÖPP-Projekt vermutlich nicht möglich gewesen wäre. Ich danke allen Beteiligten. Die  partnerschaftliche Zusammenarbeit war professionell und zielführend.“

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