Nun auch feierlich in Papierform: Belttunnel-Planer nehmen Baugenehmigung entgegen

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Feierliche Übergabe im Kieler Yachtclub: APV-Chefin Gesa Völkl überreicht den 1300-Seiten-Beschluss dem dänischen Verkehrs-Staatssekretär Sören Wille. Links: SH-Staatssekretär Thilo Rohlfs, rechts: LBV.SH-Direktor Torsten Conradt

Der Vorstand der dänischen Planungsgesellschaft Femern A/S und der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) haben heute in Kiel den zum Jahreswechsel bereits elektronisch übermittelten Planfeststellungsbeschluss für den Ostseetunnel zwischen Deutschland und Dänemark entgegengenommen. Das sei ein weiterer Schritt in Richtung Realisierung des Fehmarnbelt-Tunnels und zeige, wie wichtig das Projekt in Schleswig-Holstein genommen werde, sagte der Vorstandsvorsitzende von Femern A/S, Claus F. Baunkjær. Das zuständige Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) hatte den unterschriftsreifen Vertrag Ende letzten Jahres vorgelegt und am 31. Januar auch formell erlassen. Heute überreichte die Chefin des APV, Gesa Völkl, den Beschluss auch noch einmal symbolisch in Papierform an die beiden Vorhabenträger.

Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Thilo Rohlfs dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des APV für den „erheblichen Kraftakt“, der zu dem 1.300 Seiten starken Beschluss geführt habe. „Ein wichtiger Meilenstein für das Projekt – jetzt gilt es, sich auf das absehbare Klageverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gut vorzubereiten“, sagte Rohlfs. An dem Treffen nahm neben dem Geschäftsführer von Femern A/S, Claus F. Baunkjaer und Projektdorektor Claus H. Dynesen (großes Bild 3.v.r.) auch Rohlfs dänischer Amtskollege Søren Wille teil.

Der Planfeststellungsbeschluss bezieht sich nur auf die Bauarbeiten in Deutschland. Die Arbeiten in Dänemark unterliegen dem dänischen Baugesetz für das Projekt, das 2015 verabschiedet wurde. Geplant ist nach Angaben von Femern A/S zunächst der Bau eines Arbeitshafens und einer Fabrik zur Produktion der 89 Tunnelelemente bei Rødbyhavn auf der dänischen Insel Lolland. Das Gelände, auf dem die Fabrik liegen soll, werde derzeit für die Bauarbeiten vorbereitet.

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