LNG-Import-Terminal in Brunsbüttel: Altmaier bei SH-Besuch vorsichtig optimistisch

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist vorsichtig optimistisch, dass ein Import-Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Brunsbüttel realisiert werden kann. Das private Konsortium, das letztlich über die Investition entscheiden werde, sei bereits sehr weit, sagte Altmaier heute nach einer Klausurtagung mit der CDU-Landtagsfraktion in Norderstedt. Die Bundesregierung unterstütze das Projekt, indem sie möglicherweise Fördermittel bereitstelle sowie eine Anbindung Brunsbüttels an das deutsche Gasnetz auf Kosten der Netzbetreiber sicherstelle. Das entlastet die privaten Investoren.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz versicherte unterdessen, dass das Land seinen Beitrag zu dem Millionen-Investment an der Westküste leisten werde. Es werde aktuell mit Hochdruck an den notwendigen planerischen Weichenstellungen gearbeitet.

Altmaier hält auch zwei LNG-Terminals für möglich, wenn sich die Investoren dafür entscheiden. Neben Brunsbüttel wollen auch Stade und Wilhelmshaven in Niedersachsen ein solches Terminal bauen, das rund 500 Millionen Euro kostet. Deutschland benötige sowohl das Pipeline-Gas aus Russland als auch weitere Versorgungsquellen im Nahen und Mittleren Osten oder anderswo. Die Förderung in den bisherigen Lieferländern wie den Niederlanden gehe zurück; gleichzeitig steige der deutsche Gasbedarf.

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