Freie Fahrt auf Fehmarns ältester Asphalt-Straße: Rohlfs, Sager und Weber geben K 43 frei

Fehmarn1
Konzentriert: Rohlfs, Landrat Sager und Fehmerns Bürgermeister Weber durchschneiden das symbolische Absperrband der K 43 zwischen Blieschendorf und Burg

Ende einer Geduldsprobe für viele Pendler und Urlauber auf Fehmarn: Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich zum Ausbau der Kreisstraße 43 ist die knapp vier Kilometer lange Strecke zwischen Blieschendorf und Burg fertig. „Diese Verbindungsstraße ist – zusammen mit der E 47 von und nach Puttgarden – eine der wichtigsten Strecken auf der Insel, die Insulanern wie Urlaubern und der regionalen Wirtschaft ab heute wieder im vollen Umfang zur Verfügung steht“, sagte heute Verkehrs-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs. Er gab die vom Land mit knapp fünf Millionen Euro geförderte Strecke gemeinsam mit Ostholsteins Landrat Reinhard Sager und Jörg Weber, Bürgermeister der Stadt Fehmarn, frei. Die insgesamt acht Millionen Euro teure Sanierung der Straße war seit September 2016 in insgesamt drei Bauabschnitten erfolgt.

Rohlfs sagte dazu im Gespräch mit Journalisten – Audio starten („im Browser anhören“)

Nach den Worten von Rohlfs ist die K 43 die kürzeste Verbindung vom Festland zum Zentralort Burg auf Fehmarn und war vor fast 100 Jahren die erste asphaltierte Straße auf Fehmarn.  Landrat Sager erinnerte daran, dass sich die K 43 Straße zuletzt in einem Zustand befunden hatte, der durch Schlaglöcher, Wurzelaufbrüche, fehlende Entwässerungseinrichtungen und gefährliche Setzungen gekennzeichnet war. „Mit der Sanierung, die wir mit Rücksicht auf den Tourismus nur in den Winterhalbjahren von 2016 bis 2018 vorgenommen haben, haben wir also vor allem ein großes Stück an Verkehrssicherheit gewonnen“, sagte Sager. Als besonders erfreulich bezeichneten es Landrat und Staatssekretär, dass auch der dritte und letzte Bauabschnitt fristgerecht  fertiggestellt werden konnte. „Die Straße entspricht nun nicht nur einem hohen Standard in Sachen Verkehrssicherheit, sondern auch bei Fahrkomfort und Nachhaltigkeit“, so Rohlfs.

Neben einer Tiefensanierung wurde die Straße von ursprünglich 5,20 Meter auf 6,50 Meter Breite ausgebaut. Rohlfs: „Das wird dazu führen, dass sich nun auch größere Fahrzeuge wie Busse oder Landmaschinen gefahrlos begegnen können.“ Der parallel ebenfalls neu gebaute Radweg wurde in einer Breite von 2,50 Meter angelegt. Zur Einbindung in die Landschaft und als Ersatz für die damalige Pappelallee erfolgte im Herbst letzten Jahres beidseits des Radweges eine Neuanpflanzung mit Schwedischen Mehlbeeren. Insgesamt 546 Bäume werden den Radweg einrahmen.

Landrat Sager dankte insbesondere den Eigentümern für die Bereitstellung von Flächen, der Stadt Fehmarn für die umfassende Unterstützung, dem Land für die hervorragende Zusammenarbeit sowie für die Förderung des Projekts und den Anliegern für deren Geduld während der Bauzeit.

Alle drei Bauabschnitte wurden durch die Firma AMW Eutin aus Stendorf termingerecht hergestellt. Die Planung und Überwachung des Vorhabens oblag der Lübecker Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV.SH).

 

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