Spätes Osterfest hinterlässt „März-Delle“ in der Quartalsbilanz des Schleswig-Holstein-Tourismus

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Ostern 2019 samt der Ferien fiel dieses Jahr in den April – mit Folgen für die Quartals-Statistik des SH-Tourismus

Die im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber 2018 um 3,2 Prozent gesunkene Zahl an Übernachtungsgästen in Schleswig-Holstein ändert nach Einschätzung von Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz nichts am grundlegenden Erfolgskurs des Schleswig-Holstein-Tourismus: „Ausschlaggebend dafür ist vor allem, dass die Oster-Reisezeit dieses Jahr vollständig in den April gefallen ist, so dass eine geringere Auslastung der Betriebe im März zwangsläufig eine Folge war. Einer guten Frühjahrssaison 2019 steht also nichts entgegen“, sagte Buchholz heute am Rande der auswärtigen Sitzung des Landeskabinetts in Berlin. Zudem habe die Statistik deutlich mehr Betriebe und Betten als im Vorjahr erfasst.

Die Chefin der Tourismusagentur Schleswig-Holstein (TA.SH), Dr. Bettina Bunge, erkennt in den Zahlen einen wachsenden Trend zu Kurzreisen: „Betrachtet man das erste Quartal insgesamt, so kamen laut vorläufiger Zählung 0,5 Prozent mehr Gäste nach Schleswig-Holstein. Dass die Zahl der Übernachtungen, also die Anzahl der Tage, die die Gäste blieben, im selben Zeitraum sank, spiegelt aus touristischer Sicht den Trend zu Kurzreisen wider, der sich seit einiger Zeit immer deutlicher abzeichnet. Hier müssen wir auch in Zukunft weiter ansetzen und interessante Produkte insbesondere in der Nebensaison für das veränderte Reiseverhalten anbieten.

Nach Angaben des Statistikamtes Nord kamen in den ersten drei Monaten in den größeren Unterkünften und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins 1,19 Millionen Übernachtungsgäste an, 0,5 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen sank um 3,2 Prozent auf gut 3,97 Millionen. Im März sank die Zahl der Übernachtungsgäste in den Häusern mit mindestens zehn Betten und auf Campingplätzen im Vorjahresvergleich um 6,0 Prozent auf 510.000. Bei den Übernachtungen gab es einen Rückgang um 11,5 Prozent auf 1,71 Millionen. In die März-Statistik gingen 3154 Beherbergungsstätten mit 207 000 Gästebetten und 115 Campingplätzen ein.

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