Glanzstück auf Helgoland: Südhafenterminal geht mit Landeshilfe an den Start

Helgo
v.r.n.l. Jörg Staiger ( Fa. Plambeck ), Staatssekretär Thilo Rohlfs, Landrat Oliver Stolz, Sabine Roberts, (Projektleiterin Helgoland), Nicola Derichs (Fa. Plambeck), Bürgermeister Jörg Singer und Firmenchef Norbert Plambeck

Ab sofort stehen die Türen im neuen Fracht- und Passagierterminal am Helgolandkai offen. Im Beisein von Wirtschafts- und Tourismus-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs nahm Helgolands Bürgermeister Jörg Singer am Donnerstag (24. Juli) das multifunktionale Südhafenterminal in Betrieb. Rohlfs zeigte sich erfreut über diesen Meilenstein: „Die Hafenentwicklung Helgolands verzeichnet einen Zuwachs der Hafennutzungen von über 30 Prozent in den letzten zehn Jahren. Sie ist mit den vom Land geförderten Vorhaben eindeutig auf einem auf dem richtigen Kurs“. In seinem Grußwort unterstrich Rohlfs zudem die Bedeutung Helgolands als Hafen- und Tourismusstandort und sicherte die weitere Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zu.

Mit rund 2.100 Quadratmeter Nutzfläche bietet das neue Südhafenterminal einen wettergeschützten Warteraum für Inselreisende, ein Café sowie ein modernes Frachtumschlagszentrum mit 1.400 Quadratmetern Lagerfläche und 300 Quadratmetern für Büroflächen. Die Cuxhavener Firmengruppe Plambeck hat das Objekt geplant und innerhalb von 13 Monaten und einem Bauvolumen von knapp vier Millionen Euro fertiggestellt. Hauptnutzer ist die Gemeinde Helgoland als so genannter Ankermieter. Hauptkunden sind die anlaufenden Passagier- und Frachtschiffe wie die „Helgoland“, „Björn M“, der Katamaran „Halunder Jet“ sowie die Helgoländer Logistikwirtschaft und der Handel.

Auch Norbert Plambeck, Geschäftsführer der Plambeck Unternehmensgruppe, war über das Ergebnis sehr zufrieden. „Wir haben termingerecht und im Rahmen der kalkulierten Kosten geliefert. mit diesem Vorhaben blicken wir auf gute Zusammenarbeit zurück.“

Für Bürgermeister Jörg Singer schließt sich mit der Eröffnung des Südhafenterminals ein wichtiges Kapitel der Inselentwicklung. Bereits in den 90er-Jahren fiel der Beschluss, die Fracht vom Binnenhafen in den Südhafen zu verlagern. „Heute können wir unseren Inselbesuchern einen modernen Empfang bieten, und sind jetzt mit der neuen Infrastruktur in der Lage, mit allen Wirtschaftspartnern auch die Frachtlogistik der Insel neu und zukunftsfähig zu gestalten, so Singer.“

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