Nordländer-Erfolg im Bundesrat: Wasserstoff wird zum gemeinsamen Nenner der Energiewende

Spät, aber nicht zu spät: Beim Thema Energiewende wollen die norddeutschen Küstenländer, die im November eine gemeinsame Wasserstoff-Strategie auf den Weg bringen, eng mit dem Bund zusammenarbeiten. Ein entsprechender Antrag fand heute die Mehrheit im Bundesrat. Wie Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) im Plenum sagte, sei dies ein enorm wichtiger Schritt weg von der bislang rein strombasierten Energiewende hin zu mehr Technologieoffenheit. So könne  Wasserstoff direkt oder weiterverarbeitet in Form von synthetischem Gas wie etwa Methan oder Methanol genutzt werden. Als Bindeglied zwischen Strom- und Gassektor biete „grüner“ Wasserstoff zudem die Möglichkeit, künftig zwei Wege zum Transport von erneuerbaren Energien zu nutzen. Auch Autobauer hätten damit einen Anreiz zur stärkeren Forschung und Entwicklung von Wasserstoff-Fahrzeugen.

„Künftig kann zudem das erhebliche volkswirtschaftliche Kapital der Gastransport- und Gasspeicherinfrastruktur effizient in den Wandel der Energieerzeugung eingebunden werden“, so Buchholz weiter. Zusammen mit den anderen Vertretern der Küstenländer dankte der FDP-Politiker der Bundesregierung, eine nationale Wasserstoffstrategie aufzulegen. „Und wir bitten Sie darum, die Länder umfassend in diesen Prozess einzubinden sowie vorhandene Wasserstoffstrategien der Länder zu berücksichtigen und wirksam zu unterstützen.“

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