Von wegen trister November: Tourismus macht im Vorjahresvergleich erneut einen Sprung

Mit einem Plus von 4,5 Prozent bei den Übernachtungen und 1,9 Prozent bei den Gästeankünften gegenüber dem Vorjahresmonat weist der November 2019 für die Tourismusbranche eine gute Bilanz für die Nebensaison auf. Dabei werden für die Reiseregion Ostsee mit einem Plus von 8 Prozent bei den Übernachtungen und 2,7 Prozent bei den Ankünften für den November 2019 beste Ergebnisse erzielt.

„Mit diesen guten Wachstumszahlen zeigt Schleswig-Holstein sein großes Potenzial für die Nebensaison“, sagte Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz heute in Kiel. „Zuwächse im Tourismus für den eher zurückhaltenden Urlaubsmonat November zu erzielen sind eine außerordentliche Leistung der Branche. Das Engagement der touristischen Akteure und die Investitionen in die touristische Infrastruktur führen zu einer Stärkung der Nebensaison. Dies ist der beste Weg, die Arbeitsplätze im Hotel- und Gastgewerbe nachhaltig zu sichern, das ist unser Ziel.“

Laut Statistikamt Nord konnten im November 2019 in Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten und auf Campingplätzen etwa 400.000 Gäste begrüßt und rund 1,4 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Auch der Ganzjahresvergleich weist positive Zahlen auf: Von Januar bis November 2019 kamen 3,8 Prozent mehr Gäste ins Land. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um 4,4 Prozent an. Buchholz: „Schleswig-Holstein hat auch im November seine Reize als Urlaubsland. Das erkennen dank unserer Marketing-Strategien immer mehr Touristen an, und darüber freue ich mich sehr.“

Die Nebensaison erfolgreich zu vermarkten, ist ein wichtiges strategisches Ziel der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH): „Das positive November-Ergebnis ist sehr erfreulich. Aber wir sollten noch mehr attraktive Angebote schaffen, damit Gäste dauerhaft auch in den schwächeren Monaten November bis April nach Schleswig-Holstein kommen“, so TA.SH-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bunge. Sie wies darauf hin, dass im letzten Jahr die Weihnachtsmärkte früh, nämlich bereits am 25. November, gestartet seien. Sie hätten ihren Teil zum Ergebnis beigetragen. „Wie der Dezember letzten Jahres und somit die Tourismusbilanz 2019 insgesamt ausfällt, werden wir dann Ende Februar wissen“, resümierte Bunge. Die Zeichen stünden auf Wachstum, quantitativ wie qualitativ. „Nur wenn wir Schleswig-Holstein als Ganzjahresreiseziel dauerhaft etablieren, können die Unternehmer wirtschaftlich erfolgreich sein, haben die Beschäftigten eine langfristige Perspektive und die Gäste einen guten Grund, jederzeit zu uns zu kommen.“

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