Land fördert Ausbildungsbotschafter – Rohlfs: „Werbung um Fachkräfte für morgen“

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Staatssekretär Rohlfs (3.v.l.) mit den Empfängern der Förderbescheide bei der Flensburger Firma „Bilfinger GreyLogix“

Im Wettbewerb um künftige Fachkräfte geht die Fachkräfteinitiative Schleswig-Holstein (FI.SH) neue Wege: Mit der Initiative „Ausbildungsbotschafter*innen“ und der Regionalen Partnerschaft Schule-Betrieb sollen junge Menschen für die berufliche Ausbildung begeistert und mit Unternehmen zusammengebracht werden. Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs übergab heute in Flensburg sechs Förderbescheide über insgesamt 604.500 Euro für die neuen Projekte an die Handwerkskammern Lübeck und Flensburg sowie die IHK‘en zu Lübeck, zu Kiel und Flensburg.

„In Schleswig-Holstein gibt es im Bereich Berufsorientierung bereits ein breites Angebot, das es bedarfsgerecht und flächendeckend zu vermitteln gilt“, sagte Rohlfs. An dieser Stelle trete die Regionale Partnerschaft Schule-Betrieb ein, die bestehende Angebote und individuelle Bedarfe von Schulen und Betrieben im Bereich Berufsorientierung zusammenbringe und passgenau vermittle.

„Wir wollen junge Menschen, die noch auf der Suche nach dem optimalen Lebens- und Arbeitsmodell sind, für eine duale Ausbildung begeistern und gewinnen“, so Rohlfs. Um einen realitätsnahen Einblick in den beruflichen Alltag zu vermitteln, sollen Ausbildungsbotschafter und -botschafterinnen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Auszubildende, die nach einer entsprechenden Fortbildung in den Schulen von ihrem persönlichen Werdegang und ihren Erfahrungen in der beruflichen Ausbildung berichten. Rohlfs: „Junge Menschen, die auf Augenhöhe und mit gleicher Sprache Schülerinnen und Schüler informieren und authentische Antworten auf Unsicherheiten, Berufsvorstellungen und Vorbehalte haben.“

Damit leiste die Regionale Partnerschaft einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung. „Wir führen Betriebe und Jugendliche zusammen, damit sie miteinander reden und nicht übereinander. So erweitern wir das Berufswahlspektrum und erhöhen insgesamt die Attraktivität der beruflichen Ausbildung.“

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