In wenigen Stunden können Zuschüsse aus dem Corona-Soforthilfeprogramm beantragt werden

NeuerDer Countdown läuft: Nachdem unsere Finanz- und Förderfachleute zusammen mit den Experten der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) vor wenigen Minuten die letzten inhaltlichen Punkte festgezurrt haben, ist das Antragsformular für Zuschüsse an kleine Unternehmen mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten aus dem Corona-Soforthilfeprogramm fertig. Nun wird das Formular technisch noch so bearbeitet, dass es morgen Vormittag ab etwa 10 Uhr bei der IB.SH unter dem Link https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/ abgerufen und online ausgefüllt werden kann.

Programm2

Damit ist Schleswig-Holstein noch deutlich schneller als Nordrhein-Westfalen. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz dankte den Teams seines Ministeriums und der IB.SH für deren Einsatz und sagte (Audio starten – „im Browser anhören“)

Weiter erinnerte der Minister daran, dass knapp 118.000 der landesweit 133.000 schleswig-holsteinischen Unternehmen zwischen einem und zehn Beschäftigten haben. „Damit erreichen wir allein mit dem Zuschuss-Programm  rund 88 Prozent aller Betriebe im Land“, sagte er. Wie gestern berichtet (siehe Posts weiter unten) konnten die Einmal-Zuschüsse dank des Bundesprogramms gegenüber den ursprünglich geplanten Summen nochmals aufgestockt werden: Statt der ursprünglich maximal 10.000 Euro Einmal-Zuschuss für Kleinbetriebe gelten nach dem Bundesprogramm nun folgende Zuschusshöhen:

• bis zu 9.000 Euro für Gewerbetreibende und Selbständige mit bis zu fünf sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitskräften

• bis zu 15.000 EUR für Gewerbetreibende und Selbständige mit über fünf bis zu zehn sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitskräften

Zu dem gesamten Förderprogramm, das neben dem Zuschuss-Paket auch ein Darlehnsprogramm beinhaltet erklärte Buchholz bereits gestern (Audio starten, Pfeil klicken)

 

 

9 Kommentare zu „In wenigen Stunden können Zuschüsse aus dem Corona-Soforthilfeprogramm beantragt werden“

  1. Sehr geehrten Damen und Herren,

    vorab bin ich dankbar diesen Antrag Ställen zu dürfen. Ich bin alleinerziehende Mutter und selbständig, ich bin auf die Hilfe angewiesen, sonst verliere meine Gastronomie und lade mit den Kindern auf der Straße. Da ich die Miete für mein Haus, sowie für den Laden und die restlichen Kosten decken muss. Ich freue mich auf jede jegliche Art von und Unterstützung! Ich bitte Sie darum mit mir Kontakt aufzunehmen um die nächsten Schritte zu besprechen oder einzuleiten.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen

    Zeinab Abou Harb

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  2. Warum findet sich diese allgemein angekündigte Möglichkeit:
    „Bei Selbständigen, bei denen keine entsprechenden regelmäßigen Betriebsausgaben anfallen, wird der Zuschuss gewährt, um Einnahmenausfälle in den nächsten 3 Monaten zu überbrücken.“
    nicht im Antrag als Option zum Ankreuzen?

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  3. Was bitte ist mit denen die nebenberuflich eine Existenz als Selbständiger haben? Auch die haben Mieten, Investitionen und Leasingverträge! Wenn die nicht gezhlt werden, geht es genauso hinab und auch der andere Teil muss dann haften. Bitte unbedingt mit aufnehmen. es muss nicht für jeden sein abe die, die Verpflichtungen im Nebengewerbe haben bangen ebenfalls um ihre Existenz!!!

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  4. Das Schließen von Förderlücken ist unbedingt notwendig zB bei Freiberuflern ohne Angestellte. 1. Wir haben in der Regel niedrige Mieten oder arbeiten von zuhause aus, haben kaum Leasingverträge, dennoch brechen uns die Aufträge weg. Allein die aktuellen Betriebskosten abzudecken reicht nicht aus. 2. Das Datum 11. März ist ein Problem: Bei vielen wurden bereits zu Anfang des Monats Verträge ins Ruhen gebracht oder gekündigt – und vor allem Rechnungen nicht mehr bezahlt, weil Auftraggeber aufgrund der Nachrichtenlage ihr Geld zusammenhalten wollten. Leider nennen diese Kunden nicht Corona als Grund. Rechnungen/Mahnungen müssten als Belege doch ausreichen, um den Corona-Bezug herzustellen. 3. Die Berechnung aufgrund der letzten drei Monate ist ein Riesenproblem, weil die meisten von uns von Mitte Dezember bis Ende Januar ohnehin kaum Aufträge haben das ist normal. Fazit: Das Paket vom Bund müsste vom Land nachjustiert werden, um die Bandbreite der Dienstleister und Gründungen in SH zu erhalten.

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