Nach vier Jahren Nadelöhr: Auf der A 1 zwischen Sereetz und Bad Schwartau rollt es wieder

Buchholz und der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt bei der Freigabe der A 1 Höhe Sereetz

Weitere Etappe bei der Sanierung des Straßennetzes im echten Norden: Nach vier Jahren Bauzeit haben Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und LBV.SH-Direktor Torsten Conradt heute in Sereetz im Kreis Ostholstein den sanierten Abschnitt der Autobahn A 1 zwischen Sereetz und Bad Schwartau wieder für den Verkehr freigegeben. „Das entlastet Tausende von Pendlern und unsere Logistik-Wirtschaft“, freute sich Buchholz zusammen mit dem örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Gädichens und dankte sowohl dem LBV.SH als auch der Firma Bunte für die reibungslose Abwicklung der Sanierung.

Es seien nicht nur die stark frequentierten Autobahnabschnitte der A 1 und A 226 sowie die beiden Anschlussstellen Bad Schwartau und Sereetz wieder auf Vordermann gebracht worden, sagte Buchholz, sondern auch 13 Brücken und mehrere Kilometer Lärmschutzwände. „Insofern sind die über 72 Millionen Euro des Bundes in Schleswig-Holstein gut angelegt – für unsere Bürgerinnen und Bürger, unsere Gäste und die Wirtschaft.“

Weit mehr als 63.000 Fahrzeuge sind täglich zwischen Anschlussstelle und Autobahndreieck Bad Schwartau auf der A 1 unterwegs. Der Autobahnabschnitt war seit 2016 immer wieder im Bau. Das gesamte Bauvorhaben erstreckte sich auf eine Länge von rund fünf Kilometern auf der A 1 und 1,5 Kilometern auf der A 226. „Wir sind sehr froh darüber, diesen wichtigen Abschnitt trotz Corona und Autobahnreform gut im Plan fertiggestellt zu haben und damit den Menschen in der Region ein großes Stück Entlastung zu verschaffen“, sagte Torsten Conradt.

Das Bauprojekt beschäftigte Land und Bund bereits seit Jahrzehnten. Viele Faktoren führten zu Verzögerungen, unter anderem die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben für den Verkehrslärmschutz. Im sanierten Baubereich sorgen rund sieben Kilometer erneuerte und neue Lärmschutzwände sowie sogenannter Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt) für ein ruhigeres Fahren beziehungsweise geringere Lärmbelästigung der Wohngebiete.

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