Es geht wieder in die Vollen im Straßenbau: Unsere Sanierungspläne für Sommer und Herbst

Trockenübung im Sitzungssaal des Wirtschaftsministeriums: LBV.SH-Chef Conradt und Minister Buchholz mit dem Spaten, der eigentlich für den Beginn der Bauarbeiten an der Ortsumgehung Schwarzenbek (Hintergrundbild) gedacht war. Wegen der hohen Inzidenzwerte im Herzogtum fiel der Termin aus

Neue Runde bei der Sanierung von Straßen und Wegen in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein sowie in den Städten Kiel und Neumünster. Nach den Worten von Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und dem Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, werden in diesen Bereich in den kommenden Monaten knapp 150 Kilometer Straßen, 57 Kilometer Radwege und 24 Brücken grundsaniert. „Unser Landesbetrieb packt von Rendsburg über Kiel bis in den südöstlichen Landesteil 51 Straßen inklusive 18 Radwegen an und investiert hier rund 82,5 Millionen Euro Landesmittel in eine bessere Infrastruktur“, sagte Buchholz heute bei der Vorstellung des diesjährigen Teil-Bauprogramms. Die Sanierungspläne für den anderen Teil Schleswig-Holsteins wurden bereits vor einem Monat vorgestellt – Eine Gesamtübersicht aller Bauprogramme findet sich hier

Zusammen mit dem LBV.SH-Ingenieur Christoph Köster stellten Conradt und Buchholz insgesamt 74 geplante Sanierungs-Einzelprojekte vor . Zu den größten Vorhaben dabei zählen unter anderem die Grundsanierung der Bundesstraße B 430 zwischen Grebin und Lütjenburg im Kreis Plön auf einer Länge von über zwölf Kilometern sowie der Bau der Ortsumgehung Schwarzenbek im Herzogtum-Lauenburg oder die Fortsetzung des Ersatzneubaus der Eiderbrücke im Zuge der Bundesstraße B 77.

Hier die gesamte Online-Pressekonferenz als Video-Mitschnitt

Buchholz erinnerte einmal mehr daran, dass in Schleswig-Holstein die Landesstraßen über Jahrzehnte restlos auf Verschleiß gefahren wurden. „Noch vor fünf Jahren hatten wir einen Sanierungsstau von rund einer Milliarde Euro vor uns – hiervon haben wir in den letzten vier Jahren mit einer gewaltigen finanziellen wie organisatorischen Kraftanstrengung ein gutes Drittel abgearbeitet.“ Während in früheren Jahren teilweise nicht einmal 20 Millionen Euro pro Jahr in den Erhalt des Landesstraßennetzes gesteckt wurden, liege die Jamaika-Regierung nun bereits zum vierten Mal in Folge bei knapp 100 Millionen Euro Investitionsvolumen.

Laut Conradt und Buchholz konnte ausgerechnet im Pandemie-Jahr 2020 eine Rekord-Investition von erstmals 115 Millionen Euro auf die Landesstraßen gebracht werden. „Insbesondere für die ländlichen Regionen ist ein systematischer Erhalt des Straßennetzes existenziell wichtig“, sagte Buchholz. Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger seien auf intakte Verkehrswege angewiesen, sondern auch alle Gäste des echten Nordens und ganz besonders die Wirtschaft. Dies mache nicht zuletzt die reibungslose Güterversorgung seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich.

Zusammen mit Buchholz bat der LBV.SH-Chef alle Autofahrerinnen und Autofahrer um Geduld und Fairplay: „Die Menschen auf unseren Baustellen arbeiten dort bei Wind und Wetter. Und dies ausdrücklich für uns alle: Damit wir demnächst wieder schneller und sicherer an unsere Ziele kommen. Bitte nehmen Sie also größte Rücksicht auf unsere mobilen Teams auf den Baustellen.“

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