Länderminister hoffen weiter auf Bewegung des Bundes bei Deutschland-Ticket

Mit den Ergebnissen der heutigen Verkehrsminister-Sonderkonferenz noch nicht zufrieden: Verkehrs-Staatssekretär Tobias von der Heide

Sonderkonferenz ohne Durchbruch: Bund und Länder peilen bis Mitte Oktober eine Verständigung über ein Folgeangebot für das 9-Euro-Ticket im Nahverkehr an. Alle Länder hätten bekundet, dass sie sich vorstellen könnten, ein Anschlussticket mitzutragen, sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Maike Schaefer (Grüne) aus Bremen nach den heutigen Beratungen mit Bundesminister Volker Wissing (FDP). Dazu solle nun eine Arbeitsgruppe zügige Beratungen aufnehmen.

Nach den Worten von Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Tobias von der Heide erwarteten die Länder aber zugleich, dass dies an eine Anhebung der generellen Regionalisierungsmittel des Bundes gekoppelt sei. Mit dem Geld aus Berlin bestellen die Länder Leistungen bei den Verkehrsunternehmen.

Von der Heide sagte nach der Konferenz – Audio starten, Pfeil klicken…

Bundesverkehrsminister Volker Wissing begrüßte es unterdessen, dass die Länder nun mit dem Bund ein Folgeticket zum 1. Januar 2023 einführen wollten. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel, es brauche dafür schnelle Entscheidungen. Er hoffe, dass es bei der Verkehrsministerkonferenz am 12./13. Oktober einen Eckpunktebeschluss geben könne. Wissing äußerte Verständnis, dass die Länder angesichts der hohen Energiepreise eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel forderten. Dies sei noch zu klären.

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