Schub für Föhr-Tourismus: Land fördert Neubau der Mittelbrücke mit 9 Millionen Euro

Bürgermeister Hess und Minister Madsen vor einem Bild der ehemaligen Wyker Mittelbrücke

In Wyk auf Föhr entsteht mit Hilfe des Landes ein neuer touristischer Leuchtturm: Die aus dem vorigen Jahrhundert stammende marode Mittelbrücke wird abgerissen und durch eine neue ersetzt. Das Land steuert neun Millionen Euro bei. Tourismusminister Claus Ruhe Madsen überreichte dazu jetzt den Förderbescheid an Wyks Bürgermeister Hans-Ulrich Hess. „Die neue Brücke wird ein attraktiver Aufenthaltsort für Gäste und Einheimische und schafft so einen erheblichen touristischen Mehrwert“, sagte Madsen. Damit bekomme die ohnehin schon positive touristische Entwicklung einen ordentlichen Schub.

Die erste Wyker Mittelbrücke wurde im 19. Jahrhundert als feste Landungsbrücke für Dampfschiffe errichtet. Die letzte Grundinstandsetzung fand in den 1980er Jahren statt. Die neue Brücke soll auf einer Länge von 150 Metern zum Spazieren, Flanieren oder Ausruhen einladen. Besonderes Merkmal wird der Spielbereich „Wal“ sowie eine wasserseitig verglaste „Meereslounge“ mit einem Sonnendeck. „Hier lässt es sich auch im Winter gut aushalten. Das trägt damit zur Saisonverlängerung bei“, so der Minister. Auf der großen Endplattform erhöht eine Sitzlandschaft und Sitzstufen die Aufenthaltsqualität und zugleich sorgt eine Badeplattform mit barrierefreiem Zugang und Hublift für behindertengerechten Einstieg ins Wasser. Der Baubeginn der insgesamt zehn Millionen Euro neuen Seebrücke ist für Februar 2023, die Fertigstellung für Oktober geplant. 

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