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Früh übt sich: Landes-Kampagne „Pass auf – toter Winkel!“ in Flensburg gestartet

Auftaktveranstaltung der Landesverkehrswacht Foto: PAT SCHEIDEMANN

„Pass auf : toter Winkel“ – so lautet das Motto einer Kampagne der Landesverkehrswacht mit Unterstützung der Provinzial-Versicherung. In Flensburg wurden dazu heute 20 Schulklassen mit insgesamt rund 500 Kindern praxisnah über die Ursachen der Unfälle des sogenannten „Toten Winkels“ aufgeklärt. Mit dabei – Staatssekretärin Julia Carstens.

In drei Durchläufen konnten alle Schülerinnen und Schüler mit speziell geschulten Moderatoren „ihren“ LKW besichtigen, mit dem Fahrer sprechen und selbst vom LKW-Fahrersitz aus erleben, wie wenig sie im Bereich des toten Winkels sehen können.

«Trotz des zunehmenden Einsatzes von Abbiegeassistenzsystemen sowie zahlreicher Spiegel am Lkw ist und bleibt der tote Winkel eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr», sagte Carstens. Deshalb sei es besonders wichtig, die ungeschützten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – insbesondere die Kinder – über die Gefahren und Risiken aufzuklären und für das richtige Verhalten zu schulen.

Mit dem Projekt will die Landesverkehrswacht nach Angaben ihres Präsidenten Oliver Kumbartzky die Lücke zwischen der Verkehrserziehung in der Kita und der „tote Winkel“-Schulung im Rahmen des Fahrradführerscheines in den 4. Klassenstufen schließen.

In fünf Schritten gegen Staus durch Höhenkontrollen am Kanaltunnel

Nahezu täglich staut sich der Verkehr vor dem Rendsburger Kanaltunnel. Bereits 280 Mal wurde dort dieses Jahr die Höhenkontrolle ausgelöst. Das Land will nun mit einem Fünf-Punkte-Plan Abhilfe schaffen.

Die Zahl der Staus vor dem Rendsburger Kanaltunnel, der täglich von rund 35.000 Fahrzeugen genutzt wird, soll verringert werden. Das Land plant dazu vorgezogene Höhenkontrollen für die Fahrzeuge sowie Blitzer, eine verbesserte Telematik und möglicherweise auch noch bauliche Veränderungen an der Innenausstattung der Tunnelröhren. Das Hauptproblem sind neben den massiv gestiegenen Umleitungsverkehren durch den Neubau der Rader Brücke im Zuge der A-7 vor allem Fehlalarme: In über 90 Prozent aller Fälle werden Lastwagen als zu hoch gemeldet, obwohl sie es nicht sind.

«Fakt ist, die Lage ist eine erhebliche Belastung für die Region», sagte Ministerpräsident Daniel Günther heute bei einem Treffen mit Wirtschaft und Verwaltung im Rendsburger Conventgarten. «Der Tunnel ist für Rendsburg und seine Umlandgemeinden eine Hauptschlagader, es ist zwingend notwendig, sie offenzuhalten. Das ist für zigtausende Berufspendlerinnen und -pendler ebenso elementar wie für die Wirtschaft, die seit 63 Jahren auf die Querung angewiesen ist», so Günther. Die beim heutigen Treffen erörterten Lösungsmöglichkeiten würden in einem Folgegespräch mit dem Verkehrsministerium evaluiert und mögliche weitere Maßnahmen besprochen.

Verkehrsminister Madsen und LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach stellten fünf Einzelschritte zur Optimierung der Situation vor:

Schnellere Stau-Auflösung durch verbesserte Telematik

Während bislang eine ausgelöste Höhenkontrolle stets dazu führte, dass bis zum Eintreffen der Polizei sowohl der Verkehr auf der B 77 als auch auf der B 202 stillstand, soll dies ab sofort schneller gehen. Dafür wurde die elektronische Steuerung der Schranken bereits vergangene Woche umgestellt. Das Personal in der Leitzentrale kann dann viel schneller – Zielmarke sind drei Minuten – diejenige Fahrbahn wieder frei geben, für die der betroffene Lkw gar kein Hindernis darstellt.

    In einer zweiten Optimierungsstufe soll Anfang 2025 erreicht werden, dass die Ampeln an der nicht betroffenen Zufahrt oder Bundesstraße gar nicht erst auf Rot gehen. Dafür wurden mittlerweile Induktionsschleifen in die Fahrbahn eingelassen.

    Radarkontrollen und Verkehrsversuch mit 60 km/h

    Um Höhenkontrollen-Auslösungen durch zu schnelle Lkw zu unterbinden, soll demnächst wieder sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen B-77-Zufahrt vom Kreis Rendsburg-Eckernförde geblitzt werden. Eines der Geräte war wegen des Schulbeginns vorübergehend an anderer Stelle eingesetzt, kontrolliert seit letzter Woche aber wieder die am häufigsten betroffene Nord-Zufahrt.

      Seit dem 18. September wird in einem dreimonatigen Versuch des Kreises zudem die Höchstgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer in den Tunnel-Zufahrten von bislang 70 auf 60 km/h reduziert. An den neuralgischen Zufahrten wird darüber hinaus sowohl auf die zulässige Fahrzeughöhe von 4 Metern als auch auf die Höhenkontrolle (auch in Englisch) hingewiesen. Zusätzlich wurden Schilder aufgestellt, die auf die Radarkontrolle hinweisen.

      Verkehrsinformationssystem

      An vier markanten Punkten weit vor den Tunneleinfahrten sollen Lkw- und Autofahrer ab kommendem Sommer mittels einer LED-Tafel eine mehrsprachige direkte Information über den Sperrstatus des Tunnels erhalten, etwa die Dauer bis zur Tunnelfreigabe, sowie andere ergänzende Informationen.

      Gutachten zur Optimierung des Verkehrsraums

      Seit einer Woche liegen die Daten der Vermessung des Tunnels im Auftrag des UV Mittelholstein in Abstimmung mit dem LBV.SH vor. Damit soll ein Ingenieurbüro Wege aufzeigen, die durch die Generalsanierung des Tunnels eingeschränkte Durchfahrtshöhe von 4,25 Metern doch noch zu optimieren. So soll unter anderem geprüft werden, ob Licht-, Mess- oder Sensortechnik im Bauwerk versetzt oder verändert werden kann.

      Pilotprojekt Vorhöhenkontrolle

      Nachdem ein früherer Pilotversuch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Anzahl der ausgelösten Alarme nachweisen konnte, soll ein weiterer Anlauf genommen werden. Im Gegensatz zu bereits getesteten Verfahren während der Sanierungsarbeiten soll ein Kontrollsystem inklusive der Verwendung des amtlichen Kennzeichens des Fahrzeuges eingesetzt werden. Derzeit wird ein derartiges System mit der Datenschutzbeauftragten des Landes und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sowie der Verkehrsbehörde des Kreises und der Stadt Rendsburg vorbereitet.

      Hier ein Mitschnitt des gestreamten Pressegesprächs im Hotel Conventgarten:

        Madsen kritisiert geplante Trassenpreis-Erhöhung durch den Bund

        Die Länder sollen künftig mehr für die Nutzung der Bahntrassen zahlen. Schleswig-Holstein fürchtet Mehrkosten von 35 Millionen Euro. Über einen Koalitionsvorstoß ist der Landtag aber uneinig.

        Durch die geplante Erhöhung der Nutzungsgebühren für Bahnschienen befürchtet der Landtag negative Auswirkungen für den Zugverkehr in Schleswig-Holstein. «Die Trassenpreiserhöhung ist katastrophal für die Verkehrswende in Deutschland», sagte der CDU-Verkehrspolitiker Lukas Kilian im Parlament. Es drohe der Ausfall von Verbindungen und ein Kollaps. Im Norden investiere die Bahn mit dem Geld zu wenig in das Bahnnetz. «Wir renovieren und sanieren quasi bei unseren Nachbarn.»

        Nach Angaben von Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen zahlt das Land bereits jetzt 150 Millionen Euro pro Jahr an Trassenentgelten. Es drohe 2026 eine Erhöhung um weitere 35 Millionen Euro, sagte er. «Es kann nicht sein, dass die Bahn die Hand aufhält und unsere Schienen immer mehr verfallen.»

        Madsen sprach von einem «superschlauen Haushalts-Kniff» des Bundes, die Länder, den Fern- und den Güterverkehr letztlich für die Sanierung des Schienennetzes zahlen zu lassen. Er begrüßte die geplanten Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe grundsätzlich: «Denn wir haben das schlechteste Schienennetz aller Länder mit vielen Ausfällen und Verspätungen wegen maroder Gleise.»

        Weiter sagte der Minister im Landtag – Video starten:

        Der Bund umgehe trotz Rekordinvestitionen die Schuldenbremse, sagte Madsen. «Blöd ist nur, wenn der Patient Eisenbahn diese Operation nicht überlebt.» Der ohnehin teure Güterverkehr auf der Schiene werde noch unattraktiver, der Fernverkehr noch teurer, und das Land bekomme noch mehr Probleme, den Nahverkehr zu finanzieren.

        Kritik insbesondere von SPD und FDP gab es am vom Schwarz-Grün geplanten Vorstoß, Bahntrassen zu übernehmen wie die Verbindung Kiel-Lübeck, auf der nur Regionalzüge rollen. «In der Theorie ist das eine total schöne Idee», sagte der SPD-Politiker Niclas Dürbrook. Doch in der Praxis fehle ihm die Fantasie, wie das funktioniere. Es sei eine Milchmädchenrechnung. «Das würde einen kräftigen Landeszuschuss bedeuten.»

        «Wer soll das bezahlen?», fragte Madsens Vorgänger Bernd Buchholz (FDP). Im Gegensatz zum Land erhöhe der Bund seine Gesamtausgaben für Infrastruktur auf 35 Milliarden Euro, allein 18 Milliarden für das Schienennetz. Im Norden wisse er dagegen nur von Kürzungen.

        Die Grünen-Verkehrspolitikerin Nelly Waldeck kritisierte, ein Drittel der Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr gehe über Trassenentgelte zurück an den Bund. Sie regte einen Kauf regionaler Bahnstrecken auf Kredit durch eine Landesanstalt an. Die Abzahlung könne durch die Einnahme von Trassenentgelten erfolgen.

        Eher zurückhaltend äußerte sich Minister Madsen zum Vorstoß: «Die grundsätzliche Idee ist gut, aber natürlich stellen sich Fragen nach der Finanzierung und nach dem Betrieb der Strecken.» Die Regierung werde diese Option aber prüfen. Über den Vorstoß wollen die Abgeordneten nun im Ausschuss beraten.

        Zwei weitere Meilenstein für ein festes LNG-Terminal in Brunsbüttel

        Weiterer Meilenstein auf dem Weg zum landbasierten LNG-Terminal in Brunsbüttel: Das Land hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für das Großprojekt erlassen und an die „German LNG Terminal GmbH“ übergeben.

        APV-Chef Martin Hamm (2.v.l.) übergibt den Beschluss an den Geschäftsführer der German LNG Terminal GmbH, Erich Jurdik (2.v.r.) sowie dessen Kollegen Guido Fricke (links) und Helge Helms

        „Die eingereichten Unterlagen dienen der Feststellung der Zulässigkeit des geplanten Terminals am Standort Brunsbüttel“, erläuterte der Chef des zuständigen Amtes für Planfeststellung Verkehr (APV), Martin Hamm. Aktuell laufen die Erörterungen. Zudem habe auch das Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein die Genehmigung für einen vorzeitigen Baubeginn nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erteilt.

        Bereits im Februar waren vom APV erste vorbereitende Arbeiten genehmigt worden, darunter die Baustelleneinrichtung und Einzäunung für die Bauphase sowie Erdarbeiten zur Konsolidierung und Entwässerung der Landflächen sowie die Herstellung von Baustraßen und Zuwegungen.

        Das absehbar rund eine Milliarde Euro teure Terminal an Land wird parallel zu dem bereits für den Erdgasumschlag genutzten schwimmenden Terminal geplant und soll später auch für Wasserstoff genutzt werden. Wird das Bauvorhaben wie geplant realisiert, sollen dort rund fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr angelandet werden. Das feste, landseitige Terminal soll in Brunsbüttel Anfang 2027 die Arbeit aufnehmen und das deutlich kleinere, schwimmende LNG-Terminal „Hoegh Gannet“ ablösen.

        Land vervierfacht Ausgaben für Radwege – und plant sechs Lückenschlüsse

        Obwohl Schleswig-Holstein unter den Flächenländern das längste Radwegenetz hat, verlaufen längst nicht entlang von allen größeren Straßen im Norden Radwege. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen will das ändern und weitere Bauprojekte voranbringen.

        Das Land will in den nächsten Jahren mehrere Lücken im schleswig-holsteinischen Radwegesystem schließen. «Die Ziele sind und bleiben ambitioniert, da wir mit mehreren Institutionen auf kommunaler Ebene zusammenarbeiten müssen und die finanziellen Mittel knapp sind», sagte Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) am Wochenende der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit liefen Vorbereitungen für die Bauprojekte.

        Verkehrsminister Madsen fährt jedes Jahr einen Großteil der Radwege im Land selbst ab

        Für die kommenden Jahre sind zunächst bis zu sechs Strecken geplant. Dazu gehören Radwege bei Kasseedorf (Kreis Ostholstein), Sollerup (Schleswig-Flensburg), Ziethen (Herzogtum Lauenburg), Fredesdorf/Todesfelde (Segeberg), Bosau (Ostholstein) und Lasbek (Stormarn). Es geht in allen Fällen um Radwege an Landstraßen. Baubeginn für die Projekte ist aber frühestens im kommenden Jahr. Laut Madsen sind die Mittel zur Finanzierung landeseigener Bauvorhaben und Sanierungen von 3,84 Millionen Euro im Jahr 2020 auf aktuell 27,73 Millionen Euro gestiegen. Für Landes-Förderprogramme stehen im laufenden Jahr knapp 7,7 Millionen Euro bereit (2020: 2,11 Millionen). Hinzu kommen mittlerweile 6,24 Millionen Euro an Bundeshilfen (2020: knapp 825.000 Euro).

        Madsen: «Je Einwohner gibt das Land im laufenden Jahr insgesamt statistisch knapp 13 Euro für den Radverkehr aus.»  Zum Vergleich: 2020 seien es hingegen nicht einmal 3 Euro gewesen. Nach Angaben des CDU-Politikers ist ein gut ausgebautes und vernetztes Radwegesystem nicht nur für die Mobilitätswende im Norden von elementarer Bedeutung, sondern auch für die Klimaschutzziele des Landes. Im Rahmen der Radstrategie 2030 will Schwarz-Grün das Alltags- und das touristische Radnetz bei Investitionen gleichberechtigt behandeln.

        Bei einer Analyse des bestehenden Radnetzes waren insgesamt rund 400 Lücken an Landstraßen festgestellt worden. In 57 Fällen hält das Land aufgrund der Verkehrsstärke und der Nähe zu einer Schule das Anlegen eines neuen Radwegs grundsätzlich für sinnvoll. Der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr hält davon wiederum 21 für realisierbar. Die 21 Gemeinden schrieben die Behörden an mit dem Ziel, die Lückenschlüsse zu planen. Die Kommunen müssen dabei ein Viertel der Kosten tragen. Zehn von ihnen bekundeten Interesse an einem solchen Radweg. Radschnellwege Ein durchgehendes Radschnellwegenetz hält die Landesregierung im relativ dünn besiedelten Flächenland für wirtschaftlich nicht darstellbar.

        Allein die Kosten für fünf Routen im Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg belaufen sich nach Angaben des Ministeriums laut einer Machbarkeitsstudie von 2021 auf rund 222 Millionen Euro – nur auf Landesgebiet. Zudem erfüllten nur wenige die strengen Förderbedingungen des Bundes. Zur Diskussion stehen Radwegtrassen im Bereich Segeberg (Bad Bramstedt-Hamburg), im Kreis Pinneberg (Elmshorn-Hamburg), im Kreis Herzogtum Lauenburg (Geesthacht-Hamburg), im Bereich Stormarn (Ahrensburg-Hamburg) und im Bereich Lübeck (Bad Schwartau – Lübeck). Geplant ist derzeit eine schrittweise Realisierung dieser Schnellwege.

        „Caravan & Co“: Vorhang auf für Schwergewichte des SH-Tourismus

        Für den Tourismus sind sie Schwergewichte: Mit 16,17 Millionen Aufenthaltstagen und einem Bruttoumsatz von 537,6 Millionen Euro stellen Camper einen wichtigen Teil im Angebots- und Nachfragespektrum des Schleswig-Holstein-Tourismus dar. Und von heute bis einschließlich Sonntag gibt es für Camper in Rendsburg eine Menge zu sehen, zu erfahren und zu bestaunen: Auf dem NORLA-Gelände am Nord-Ostsee-Kanal zeigen 120 Aussteller Wohnwagen, Wohnmobile und Zubehör. Tourismusminister Claus Ruhe Madsen gab zusammen mit Rendsburgs Bürgermeisterin Janet Sönnichsen und dem Chef der Mediengruppe „NOZ/mh:n“, Paul Wehberg, den Startschuss.

        Madsen mit „Hobby-Chef Löhr, Bürgermeisterin Sönnichsen und Gastgeber Wehberg

        Das Septemberwetter zeigte sich dabei von seiner Sonnenseite und Kunden wie Anbieter in Verhandlungslaune. Es ist die mittlerweile vierte Auflage der „Caravan und Co“ auf dem Rendsburger Messegelände. Waren bei der Premiere 2021 erst 60 Aussteller am Start, sind es jetzt 120. Mit neuen Modellen und Messepreisen wollen die Unternehmen den Umsatz ankurbeln. Organisiert wird die Messe von dem zur Osnabrücker Medien-Holding mh:n gehörenden Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z).

        Zur Eröffnung hatte sich eine bunte Runde auf der Veranstaltungsfläche im östlichen Teil des Messegeländes versammelt. Neben Sönnichsen, Wehberg und Madsen unter anderem Bernd Löher vom Fockbeker Wohnmobil-Giganten „Hobby“. Sie tauschten sich launig über ihre eigenen Camping-Erfahrungen aus. Ergebnis: Jeder war schon mal mit Begeisterung als Camper unterwegs. Madsen gründete vor seiner Ministerzeit sogar ein Camper-Unternehmen, das Wohnmobile vermietet.

        Die Firma Bert ist auf Campingdecken und modern gestaltete Zeltdächer spezialisiert. Mitgeschäftsführer Andre Nachtigall „kuschelte“ mit Minister Claus Ruhe Madsen und Verlagsgeschäftsführer Paul Wehberg (von links)

        Die wichtigste Botschaft für alle Camperfans, die ein neues Fahrzeug kaufen wollen, sendete Hobby-Chef Löher aus. Die Lieferzeiten der Branche haben sich entspannt. Bei einem Interview auf der „Caravan und Co“ im vergangenen Jahr hatte er noch von Lieferzeiten von bis zu zwei Jahren gesprochen. Aktuell müssen Käufer nur noch sechs Monate auf ihr neues Fahrzeug warten. Bedeutet also: Wer heute bestellt, kann sein Wunsch-Wohnmobil oder den Traum-Caravan möglicherweise schon zu den Osterferien, spätestens aber zu den Sommerferien einweihen.

        Im Gespräch mit Journalisten sagte der Minister während des Messe-Rundgangs – Audio starten, Pfeil klicken…

        Und wieder schickt Schleswig-Holstein pfiffige „Überflieger“ nach San Francisco

        Monatelang hatten sie an ihren Konzepten gefeilt, heute Abend kam es dann im Gästehaus der Landesregierung vor einer fachkundigen Jury zum Schwur: Drei Startups aus dem Norden setzten sich am Ende beim sechsten Überflieger-Wettbewerb durch – und sicherten sich damit ein Ticket ins Startup-Mekka im Silicon Valley in San Francisco.

        Wirtschaftsminister und Schirmherr Claus Ruhe Madsen verdeutlichte dabei, wie wichtig Wettbewerb für das Land sei und dass er „genau deswegen nicht in einem Kellerraum, sondern im Gästehaus der Landesregierung stattfände.“ Den Start-ups sprach er Mut zu und betonte ihren Beitrag um ein „Land der Macher“ zu sein. Mutig werden die Gewinner im Silicon Valley sein müssen, es erwartet sie eine Woche voller Termine und wertvoller Kontakte.

        Das junge Team von „Vector Insight“

        Diese Start-ups haben ein Ticket ins Silicon Valley gewonnen und werden dort an ihren großen Ideen arbeiten.

        Metadine – Lübeck – (https://metadine.de)
        Metadine bietet eine datenbasierte molekulare Analyse von Lebensmittelprodukten und schafft damit eine Schnittstelle von Ernährungswissenschaft und Technologie.

        MySpirulina – Kiel – (www.my-spirulina.de)
        Mit einer Spirulina-Farm für zuhause ermöglicht MySpirulina den Anbau der nährstoffreichen Mikroalge Spirulina in den eigenen vier Wänden.

        Peuka – Kiel – (https://www.peuka.com)
        Mit der Peuka-App können im Handumdrehen nicht genutzte Parkplätze geteilt und reserviert werden.

        Quantview – Heikendorf (https://www.quantview.de)
        Quantview entwickelt Kontrastmittel zur Früherkennung von Krebserkrankungen.

        Auch diese Start-ups profitieren von ihrem Einzug ins Finale, denn alle Finalisten erhalten eine Jahresmitgliedschaft bei The Bay Areas e.V. und beim Marketingclub Schleswig-Holstein e.V., sowie weitere Preise.

        Vector Insights – Kiel – (https://q-s.ai/de)
        Vector Insights sorgt mit künstlicher Intelligenz für volle Auftragsbücher von mittelständischen Unternehmen.

        VPO – Kiel – (www.vpo.de)
        VPO ist die innovative Software zur automatisierten Vertretungs-Plan-Optimierung an Schulen und Universitäten, die ressourcenschonend den Schulalltag verbessert.

        Madsen: „Wir geben jungen Unternehmen die großartige Chance mit innovativen Ideen von Schleswig-Holstein aus die Welt zu erobern. Durch die Partnerschaft der Städte und Regionen Kiel und San Francisco haben wir ein enormes Potential dazugewonnen. Wir können nach wie vor viel von dem Ökosystem im Silicon Valley lernen. Von den bisherigen Überfliegern wissen wir, dass sie dort erlebt haben, wie sinnvoll es ist, , größer, globaler und vor allem schneller zu denken und mehr zu wagen im Sinne einer ‚Alles ist machbar‘-Mentalität.“ Er hoffe, dass die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer „diesen Spirit mit nach Schleswig-Holstein bringen“.

        Wie auch im Silicon Valley spielen auch in Schleswig-Holstein Netzwerke eine zentrale Rolle für den Erfolg der Start-ups. „Wir sehen jeden Tag, wie Start-ups die Angebote unseres Netzwerks nutzen und bei der Umsetzung ihrer Ideen davon profitieren,“ sagt Dr. Anke Rasmus, Vorsitzende von StartUp SH e.V.

        Axel Schulz vom Verein The Bay Areas ergänzt: „Sowohl hier als auch im Silicon Valley bringt die Teams der Austausch mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern voran. Das Feedback auf Augenhöhe ist wertvoll und ermöglicht eine steile Lernkurve.“

        „Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir dieses Jahr weitere Firmen als Sponsoren aus Schleswig-Holstein gewinnen konnten, die gemeinsam mit uns Veranstaltern und dem Wirtschaftsminister die Jury bilden. Das stärkt auch noch einmal die regionale Vernetzung!“ sagt Börrje Schneider vom Marketing Club Schleswig-Holstein.

        Über den Überflieger-Wettbewerb:

        Der landesweite Start-up-Wettbewerb Überflieger wird von den drei Vereinen StartUp SH, The Bay Areas und Marketing Club Schleswig-Holstein zusammen mit dem Wirtschaftsministerium ausgelobt. Start-ups aus Schleswig-Holstein mit guten Ideen erhalten so die Chance, ihre Geschäftsidee einem breiten Publikum vorzustellen und in die Welt des Silicon Valley einzutauchen. Seit dem ersten Wettbewerb in 2018 sind bereits 18 Start-up-Teams ins Silicon Valley gereist und konnten wertvolle Kontakte auf beiden Seiten des Atlantiks knüpfen.

        Land setzt Kampagne für mehr Sicherheit rund um E-Scooter auf

        Der Trend zu mehr Unfällen mit E-Scootern hält in Schleswig-Holstein an. Die Zahlen stiegen 2023 um mehr als 20 Prozent. Die Landesregierung steuert mit einer weiteren Präventionskampagne dagegen. Heute wurde sie in Kiel vorgestellt.

        In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Unfälle mit E-Scootern im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2022 habe die Zahl der erfassten Fälle um 22,8 Prozent zugenommen, teilten Verkehrsministerium und Landespolizei heute in Kiel mit. Damit liegt Schleswig-Holstein deutlich über dem Bundestrend, wo die Zahl der Unfälle um 14 Prozent zunahm. Nach den Worten von Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen müsse klarer werden, dass das Fahren mit E-Scootern gefährlicher sei als mit dem Fahrrad: «Das ist eines der grundlegenden Missverständnisse.»

        Madsen mit den Polizeibeamten Weddern (Mitte) und Paßlack

        Nach Angaben der Landespolizei stieg die Zahl der Unfälle mit E-Scootern von 442 im Jahr 2022 auf 543 im Jahr 2023. Ein Mensch sei dabei getötet worden. Von 2020 auf 2022 wuchs die Zahl der Unfälle von 92 auf 442. Zu den Hauptursachen der Unfälle gehöre neben Alkohol- und Drogeneinfluss auch die falsche Straßenbenutzung. Dass ein Großteil der Unfälle (65 Prozent) durch die E-Scooter-Fahrer selbst verschuldet wurde, ärgert Madsen besonders. «Deswegen wollen wir mit der Präventionskampagne aufklären, dass man mit mehr Vernunft unterwegs ist», sagte er heute bei der Vorstellung der neuen Landeskampagne am Kieler Ostseekai.

        Im Gespräch mit Andreas Otto von RSH sagte Madsen weitere – Audio starten

        Die bereits im vergangenen Jahr gestartete Kampagne werde fortgesetzt. Hinweise zur sicheren Nutzung von E-Scootern werden etwa als Außenwerbung sowie im Internet verbreitet. In zahlreichen Apps wird die Kampagne zudem als so genannte In-App-Werbung angezeigt. E-Scooter-Fahrern müsse bewusst werden, dass sie sich verkehrsrechtlich nicht wie Fahrräder, sondern wie Kraftfahrzeuge an andere Regeln halten müssen. «Wenn das eben klar wäre, dann sind wir einen ganzen Schritt weiter», betonte der erste Hauptkommissar der Landespolizei, Olaf Weddern.

        «Wenn dann noch ein paar mehr den Helm tragen würden, der natürlich freiwillig ist, aber natürlich unheimlich schützt, dann hätten wir an der Stelle garantiert weniger Unfälle und weniger Verletzungen», erklärte Weddern. E-Scooter sind als Kraftfahrzeuge eingestuft. Bei deren Nutzung gelten die gleichen Promillegrenzen wie beim Autofahren und auf dem Rad (0,0 Promille für Fahrer unter 21 und Führerscheinneulinge in der Probezeit, ab 0,5 Promille ist das Fahren unter Alkoholeinfluss eine Ordnungswidrigkeit / ab 1,1 Promille eine Straftat).

        Madsen begeistert: Hilfe aus Ostafrika gegen den Personalmangel im ÖPNV

        Mit Mut und Kraft gegen den Fachkräftemangel im deutschen Nahverkehr: Bei der Aktiv Bus Flensburg GmbH haben heute fünf angehende Busfahrerinnen und -fahrer aus Kenia angeheuert. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen sprach von einem einzigartigen Integrations-Pilotprojekt – selbst die kenianische Botschafterin Stella Mokaya Orina war dazu mit einer Delegation angereist.

        Botschafterin und Minister mit Aktivbus-Chef Hemkentokrax. Großes Bild oben: die keynianische Busfahrerin Millicent Awiti Fotos: Axel Heimken, dpa

        „Mit diesem Pilotprojekt zeigen wir, wie internationale Zusammenarbeit konkret zur Lösung lokaler Herausforderungen beitragen kann“, erklärte Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer der Aktiv Bus. Madsen lobte das Modellprojekt als eine wegweisende Initiative, die einen konkreten Beitrag zur Schließung der Fachkräftelücke im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) leisten kann: „Uns fehlen derzeit allein in Schleswig-Holstein rund 800 Busfahrerinnen und Busfahrer. Daher begrüße ich das Projekt von Aktiv Bus als einen sinnvollen Schritt in die richtige Richtung“. Botschafterin Orina unterstrich das große Potenzial einer engeren Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kenia insbesondere auf dem Gebiet der Fachkräftegewinnung.

        Zu dem Integrationsprojekt sagte Madsen weiter – Video starten:

        Mit Unterstützung der Kiel-Berliner Agentur Skillution, die sich auf die Rekrutierung und Integration von Fachkräften aus afrikanischen Ländern spezialisiert hat, konnten in Kenia geeignete Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt und umfassend auf ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet werden. Das von Aktiv Bus und Skillution gemeinsam auf den Weg gebrachte Modellprojekt stellt eine zielführende Maßnahme dar, um den drängenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im ÖPNV zu decken. „Aktiv Bus setzt mit diesem Projekt ein klares Zeichen für gesteuerte, gezielte und wertschöpfende Arbeitsmigration“, so Paul Hemkentokrax.

        Das Beratungsunternehmen Skillution begleitet die Busfahrerinnen und Busfahrer aus Kenia während des gesamten Rekrutierungs- und Integrationsprozesses bei Aktiv Bus. Drei der GründerInnen sind in Schleswig-Holstein ansässig und überzeugt, dass der Norden mit seiner besonders weltoffenen Kultur ein guter Ort für das Vorzeigeprojekt ist. Dank der langjährigen Erfahrung und schon entwickelten bewährten Strukturen in Kenia konnten Auswahl, Qualifizierung sowie der bürokratische Prozess zur Ausreise der Fachkräfte erfolgreich durchgeführt werden. „Durch dieses Pilotprojekt mit der Aktiv Bus setzen wir ein wichtiges Signal für die Zukunft der Fachkräftegewinnung im deutschen Nahverkehr und können in der Praxis zeigen, welcher Gewinn und welches Potenzial in der Kooperation zwischen Kenia und Deutschland liegt“, so Bärbel Boy von Skillution.

        Als Beschäftigte der Aktiv Bus durchlaufen die angehenden Busfahrerinnen und Busfahrer nach ihrer Ankunft in Flensburg nun etliche Aus- und Fortbildungsstufen, um am Ende nicht nur die Fahrprüfungen zu absolvieren und den Personenbeförderungsschein zu erwerben, sondern auch die Berufsanerkennungsqualifikation bei der IHK Flensburg abzulegen. Die Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen aus Kenia wird bei Aktiv Bus eng von Ausbildungskoordinator Thomas Schröder begleitet. Zudem verfügt Aktiv Bus über einen eigenen Sprachlehrer, der die bereits vorhandenen deutschen Sprachkenntnisse individuell fördern und vertiefen wird.

        Im Rahmen der heutigen Veranstaltung wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen offiziell vorgestellt und die Chancen sowie Herausforderungen der Fachkräfteeinwanderung in Deutschland diskutiert. Besonders erfreulich ist, dass dieser Schritt noch vor der geplanten Unterzeichnung des Migrationsabkommens zwischen Deutschland und Kenia erfolgt, welches verbunden mit dem Besuch Präsident Rutos in Deutschland voraussichtlich noch in dieser Woche abgeschlossen wird. Aus diesem Grund nahmen auch VertreterInnen der Delegation des Präsidenten sowie des Auswärtigen Amtes Kenias an dem Termin in Flensburg teil.

        Über Aktiv Bus:

        Aktiv Bus Flensburg GmbH betreibt als kommunales Unternehmen die Stadtbuslinien in Flensburg. Seit vielen Jahren bildet Aktiv Bus zum Berufskraftfahrer Personenverkehr aus. Mit dem Pilotprojekt zur Rekrutierung von Busfahrerinnen und Busfahrern aus Kenia setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Fachkräftegewinnung und -integration im öffentlichen Verkehr. Gleichzeitig verfolgt Aktiv Bus Projekte mit Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen.

        Madsen pocht nach Elmshorner Unfall auf raschen Bau einer Ausweichstrecke

        Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat erleichtert auf die Nachricht der Deutschen Bahn reagiert, dass nach dem Brand eines Elektro-Busses am Bahnhof Elmshorn die Züge im Norden seit heute früh weitgehend wieder wie geplant fahren sollen.

        «Dieser Feuer-Unfall macht aber einmal mehr deutlich, dass es im Bahn-System an Widerstandsfähigkeit fehlt. Und vor allem, dass die Strecke zwischen Neumünster und Bad Oldesloe rasch als als Ausweichstrecke ausgebaut werden muss», sagte Madsen. Während auf der Strecke Hamburg-Kiel bereits ab Dienstag wieder Normalbetrieb gefahren werden soll, müssen sich die Fahrgäste auf der Marschbahn von und nach Sylt laut DB noch bis Mittwoch gedulden.

           Nachdem letzten Donnerstag ein städtischer E-Bus in Elmshorn bei einer Leerfahrt eine Eisenbahnbrücke unterquert hatte und stecken geblieben war, kam es zum Brand, dem Ausfall des Stellwerks und damit hunderter Zugverbindungen. Aus Sicht von Madsen besonders ärgerllich: Wegen Bauarbeiten waren obendrein auch die Strecken Kiel-Preetz-Plön und Kaltenkirchen-Kaltenkirchen-Süd von Sperrungen betroffen. «Es stand somit zwischen Kiel, Neumünster, Flensburg, Dänemark und Hamburg keine leistungsfähige Verbindung mehr zu Verfügung, obwohl ein erhöhtes Reiseaufkommen wegen der Kreuzfahrtschiffe in Kiel sowie des Ferienendes in Bayern und Baden-Württemberg zu  verzeichnen war», sagte der Minister.

              Madsen: «Die vergangenen fünf Tage zeigen wie durch ein Brennglas, wie zerbrechlich das System Bahn gerade ist. Die Infrastruktur muss überall geflickt werden und Betriebsplaner sind durch viele Baustellen bereits am Rand ihrer Reserven.» Das Land gehe bei dem Ausbau zwischen Neumünster und Bad Oldesloe bereits massiv in Vorleistungen, nun müssten endlich auch Bund und die DB InfraGo ihren Beitrag leisten. «Wichtig  wäre dazu vor allem, dass die DB das Projekt vor allem personell ausreichend unterfüttert, damit das Gleis spätestens 2030 zur Verfügung steht», so Madsen. 

        Weiter sagte der Minister – Audio starten…

        Mit Blick auf die massiven Ausfälle nach dem Brand bezeichnete der Minister es als überaus erstaunlich, dass die Auswirkungen für die Fahrgäste trotzdem noch erheblich abgemildert werden konnten.  So seien für die angelandeten Kreuzfahrer in Kiel am Sonnabend zwei ICE Kiel-Hamburg organisiert und durch den Knoten Elmshorn geschleust worden. «Und zwischen Neumünster und dem Hamburger Flughafen wurde immerhin ein Ersatzverkehr mit Bus im 15-Minutentakt aufgebaut und auch das Unternehmen Erixx hatte seinen Ersatzverkehr zwischen Kiel und Plön deutlich verstärkt – dafür bin ich sehr dankbar», so Madsen.