Meyers Fazit nach Gesprächen mit Konzernspitzen von Yara und Siem in Oslo

Yara
Albig (links) und Meyer (rechts) mit Yara-Vizepräsident Dr. Gerd Löbbert und Julia Lindland, Geschäftsführerin von Yara Brunsbüttel. Thema war vor allem der Aufbau eines nationalen LNG-Terminals in Brunsbüttel

Ministerpräsident Torsten Albig hat in Oslo gemeinsam mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer intensive Gespräche mit Vertretern der beiden norwegischen Großkonzerne Yara International (Chemie/Düngemittel) und der Reederei Siem geführt und dem Unternehmen Yara den deutsch-norwegischen Wirtschaftspreis verliehen.

Zuvor hatten Albig und Meyer gemeinem mit Brunsbüttels Yara-Chefin Julia Lindland ein Treffen mit Dr. Gerd Löbbert, Senior Vice President und Produktionschef von YARA International. Thema war das Engagement des Unternehmens am Standort Brunsbüttel. YARA International produziert im Industriegebiet Brunsbüttel seit 1978 Ammoniak und Harnstoff und hat in den letzten fünf Jahren über 35 Millionen Euro in sein Werk investiert. Albig machte deutlich, dass Yara am Standort Brunsbüttel ein enorm wichtiges Unternehmen sei. Löbbert bekundete unterdessen großes Interesse an einem möglichen Flüssiggas-Terminal (LNG). Ausgerechnet während des Besuchs des Unternehmens, das knapp drei Jahre lang weltweit keinen Unfall mehr zu beklagen hatte, war es im Brunsbütteler Werk zu einer Detonation gekommen. Grund war nach Angaben von Yara-Werkeinsatzleiter Axel Dankworth ein Brand in der Syntheseanlage des Werkes, in dessen Verlauf es zu einer Verpuffung gekommen war. Die Produktion von Harnstoff und Ammoniak ist bis auf Weiteres gestoppt worden. Menschen kamen nach Werksangaben nicht zu Schaden.

Meyer sagte nach dem Gespräch in Oslo (Soundpfeil klicken):

SiemIm Anschluss an den Besuch bei Yara sprachen Albig und Meyer mit Kristian Siem, dem Inhaber von Siem Industries (rechts). Die norwegische Gruppe hatte im vergangenen Jahr die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen und damit 760 gefährdete Arbeitsplätze im nördlichen Schleswig-Holstein gesichert.

Die FSG produziert weltweit gefragte Spezialschiffe, die für den norwegischen Investor von großem Interesse sind. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die allgemeine Situation der Flensburger Werft nach der Übernahme.

Nach dem Treffen mit Siem sagte Wirtschaftsminister Meyer (Soundpfeil klicken):

Beim Sommerfest der deutsch-norwegischen Außenhandelskammer verlieh Albig am Abend den Wirtschaftspreis 2015 an das Chemie-Unternehmen Yara International. In der Begründung der Jury hieß es dazu unter anderem: „Die Folgen von Wasserknappheit sind ohne Zweifel eines der größten Probleme der Menschheit und führen in vielen Regionen zu Hunger, Konflikt und Vertreibung. Yara Zim Plant Technology verschafft Landwirten die Möglichkeit, Wasser (und damit Geld) zu sparen und leistet durch die Verhinderung der Bodenversalzung gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz. Die Verbreitung des Zim Plant Produktes durch Yara International kann daher einen wichtigen Die Folgen von Wasserknappheit sind ohne Zweifel eines der größten Probleme der Menschheit und führen in vielen Regionen zu Hunger, Konflikt und Vertreibung. Yara Zim Plant Technology verschafft Landwirten die Möglichkeit, Wasser (und damit Geld) zu sparen und leistet durch die Verhinderung der Bodenversalzung gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz. Die Verbreitung des Zim Plant Produktes durch Yara International kann daher einen wichtigen Beitrag zur Lösung umwelt- und entwicklungspolitischer Herausforderungen leisten. Ein gelungenes Beispiel deutsch-norwegischer Zusammenarbeit.“

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Die Preisträger Simon Rüger (Yara Zim Plant Technology) und Kaija-Leena Korlolainen (Yara International). mit Ministerpräsident Albig

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