Norddeutsche Rundschau: Durchbruch bei Prinovis

Monatelang wurde mit Hilfe der landeseigenen WTSH hinter den Kulissen geworben und verhandelt – nun scheint alles in trockenen Tüchern zu sein: Auf dem Gelände der Druckerei Prinovis in Itzehoe soll ein Logistikzentrum für den Warenaustausch mit China entstehen. Das meldet heute die „Norddeutsche Rundschau“ des sh:z – hier der Bericht im Wortlaut.

Interesse. Konkretes bis sehr konkretes Interesse. Eine Lösung in absehbarer Zeit. Solche Formulierungen waren in den vergangenen Monaten zu hören, wenn es um die frühere Prinovis-Fläche ging. Jetzt ist die Lösung da. Mit einem neuen Eigentümer wird es eine neue Nutzung des Areals geben. Noch werden nicht alle Details genannt, aber fest steht: Geplant ist ein Logistikzentrum. 

Düstere Stimmung vor mehr als einem Jahr – nun scheint ein Investor gefunden zu sein
 
Gesucht wurde nach dem Aus für die Druckerei eine Nachnutzung auf dem 21,6 Hektar großen Areal mit mehr als zwei Dutzend Gebäuden. Die Stadt, das Land mit seiner Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, der Bertelsmann-Konzern als Eigentümer der Fläche und weitere Beteiligte waren beteiligt, jetzt ist der Verkauf offenbar in trockenen Tüchern. Eine offizielle Bestätigung ist allerdings noch nicht zu erhalten. Bei Bertelsmann-Sprecher Matthias Wulff klingt es so: „Es ist alles gut vorangekommen, es sieht ganz gut aus.“ Konkretes könne das Unternehmen noch nicht sagen, aber: „Ich glaube, dass wir demnächst mit einer guten Nachricht kommen können.“
Wie diese aussehen wird, ist aus dem Handelsregister bereits abzulesen. Unter der Adresse Vossbarg finden sich dort die CLC China Logistic Center GmbH sowie die Handelsgesellschaft CTC. Die CLC wird im Transport-, Speditions- und Logistikgewerbe tätig sein, die CTC kümmert sich um weltweiten Im- und Export von Waren aller Art, insbesondere von und nach China. Der Investor selbst tritt noch nicht öffentlich in Erscheinung. Voraussichtlich in der zweiten Augustwoche, so hieß es gestern, soll die Nachricht verkündet werden.
Dass sich etwas bewegt, ist an der Gasstraße deutlich zu sehen: Bagger reißen ehemalige Druckereigebäude ab. Das sei in jedem Fall sinnvoll, sagt Wulff. Denn diese Gebäude seien „abgängig“, so werde Platz geschaffen, um die Flächen mit Neuem zu beleben.

Einen Anreiz für andere ansiedlungswillige Unternehmen erhofft sich auch Bürgermeister Andreas Koeppen. Deshalb habe er auf den Abriss gedrängt, damit das Bild entlang der künftigen Südspange besser werde. Die Entwicklung auf dem Druckerei-Gelände sei ein „Riesenerfolg“ der Beteiligten: „Wer hätte gedacht, dass die gesamte Fläche an jemanden verkauft wird? Damit haben wir verhindert, dass eine weitere Brache à la Alsen entsteht.“ Mehr noch: Es entstehen neue Jobs, das bringe neue Kaufkraft in die Stadt und sei „gut für uns alle“, freut sich der Bürgermeister. Wie viele neue Arbeitsplätze es werden? Auch dazu soll es in Kürze konkrete Informationen geben.

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