Eutiner Bahnhof wird schöner – und“sportlicher“

and fördert Bike & Ride am Eutiner Bahnhof mit knapp 80.000 Euro

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Staatssekretär Nägele (rechts) und Bürgermeister Schulz (links) nach der Bescheidübergabe am Eutiner Bahnhof

Im Rahmen der Umgestaltung und Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes in Eutin ist unter anderem eine Verbesserung und Erneuerung der Infrastruktur für den Radverkehr geplant. Am Bahnhofsgebäude entstehen rund 100 neue Fahrradstellplätze – darunter auch gesicherte Radabstellanlagen.

Die Maßnahme „Bike & Ride“ wird durch den Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) gefördert. Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele hat heute Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz einen Förderbescheid über 78.968, 40 Euro übergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 103.506, 00 Euro. Die Differenz trägt die Stadt Eutin.

Nach den Worten von Nägele sei es das Ziel der Landesregierung, mehr Menschen zu motivieren, vom Auto aufs Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. „Das ist besser für die Umwelt, besser für die Gesundheit und besser für unsere Verkehrsinfrastruktur“, sagte Nägele. In den letzten Jahren sei in diesem Bereich bereits eine Menge in Bewegung gekommen – das Fahrrad etabliere sich mehr und mehr als Alltagsverkehrsmittel für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Teilstrecken von Pendlern.

Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz freute sich über die Förderung. „Wir sind froh und glücklich im Zuge der Stadtsanierung auch die Infrastruktur für Fahrradfahrer am Bahnhof verbessern zu können. Der Bahnhof wird durch die neuen Anlagen zeitgemäßer und komfortabler für Radfahrer – das ist eine gute Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

Die bisherigen Anlagen sind in die Jahre gekommen und werden den aktuellen Bedürfnissen der Radfahrer und Pendler nicht mehr gerecht. Zur Feststellung des tatsächlichen Bedarfs an Fahrradabstellanlagen hatte die Stadt ein Gutachten beauftragt, das die heutigen Verhältnisse und die Bedürfnisse der Radfahrer aktuell aufzeigt.

Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist geplant, die vorhandenen Anlagen auf der Ostseite komplett zu entfernen und durch neuwertige Abstellmöglichkeiten zu ersetzen. Als Ersatz für die heute rund 60 ungesicherten Abstellplätze sind dort moderne Fahrradboxen im Modulsystem geplant; außerdem werden 30 freie Abstellmöglichkeiten geschaffen.

Die Fahrradgarage soll aus Einzelmodulen/ -bauteilen, in denen jeweils 12 Abstellmöglichkeiten untergebracht werden können, erstellt werden. In einem ersten Schritt ist die Erstellung eines Grundmoduls mit 2 mal 12 Stellplätzen sowie vier weiterer Anbaumodule geplant, um so eine gesicherte Anlage für rund 70 Fahrräder bereit zu stellen. Die einzelnen Einheiten mit 12 Abstellmöglichkeiten werden mit einem Schließsystem versehen und grenzen somit den Kreis der Benutzer ein und schaffen Sicherheit.

Die Ausstattung der Anlagen ist mit einem vom ADFC empfohlenen Fahrradparker vorgesehen. Um das komfortable Einstellen der Räder zu gewährleisten ist die Anlage mit Tiefeinstellung und ausreichend Abstandsflächen auch in Hinblick auf Satteltaschen u.ä. geplant.

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