Albig & Meyer in Japan: Von Zahntechnik bis zu Lifescience-Kooperation

Japaner wollen in Zahntechnik-Standort in Lütjenburg im Kreis Plön investieren

japan3Nachdem das japanische Dentalunternehmen Shofu aus Kyoto vergangenes Jahr von der Merz Pharma die Gesellschaft Merz Dental erworben hat, wollen die Japaner nun offenbar in Forschung am Standort Lütjenburg im Kreis Plön innvestieren. Das sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute nach einem Besuch des Medizintechnik-Unternehmens in Kyoto.

Meyer_TouriMeyer sagte nachm Besuch bei Shofy unter anderem:
(Audiopfeil klicken)

Weiteres Tema der morgigen Station der Reise in Kobe: Um die Entwicklung und Markteinführung von Innovationen für die Gesundheitswirtschaft zu fördern, haben die japanische „Foundation for Biomedical Research and Innovation“ (FBRI) und Life Science Nord in Kobe einen „Letter of Intent“ unterzeichnet. Darin regeln sie die Kooperation im RIT-Programm (Regional Industry-Tie-Up) der japanischen Außenhaldelsorganisation JETRO, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterstützt. Aufgrund des bisherigen Erfolgs wird dieses Programm nun bis 2017 verlängert. Auch die Termine für die beiden nächsten Treffen wurden bereits eingegrenzt – mindestens ein gegenseitiger Besuch pro Jahr ist anvisiert.

„Nach einigen Vorgesprächen haben wir Ende 2015 mit dem intensiven Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen beider Regionen begonnen. Es gibt bei mehreren Teilnehmern bereits konkrete Pläne zur Zusammenarbeit. Nach so kurzer Zeit ist dies ein sehr erfreulicher Zwischenstand,” sagt Dr. Hinrich Habeck, Geschäftsführer der Life Science Nord Management GmbH. “Die Vereinbarung bedeutet für uns die Weiterführung und Vertiefung der Aktivitäten zwischen Life Science Nord und dem Kobe Biomedical Innovation Cluster.”

Der “Letter of Intent” zur Verlängerung der Zusammenarbeit enthält dazu  festgelegte Handlungsfelder. Neben den Aktivitäten zur Netzwerkbildung zwischen den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden wollen die beiden Clustermanagement-Organisationen vor allem den Technologietransfer und die Markteinführung von Innovationen unterstützen.

„Schleswig-Holstein hat sich gemeinsam mit Hamburg mit der Einrichtung des Life Science Nord Clusters die Förderung der Life Science-Unternehmen in Norddeutschland zum Ziel gesetzt,” sagte Meyer. “Dies geschieht unter anderem auch durch Kontakte zu Unternehmen und Einrichtungen auf internationaler Ebene. Durch die ähnlichen Schwerpunkte und Strukturen des norddeutschen und des japanischen Life Science Clusters ergeben sich hier viele zukunftsträchtige Anknüpfungspunkte.”

Unter der Marke Life Science Nord arbeiten die Clusteragentur Life Science Nord Management GmbH und der gleichnamige Förderverein an dem Ziel, die Region zu einem international führenden Life Science-Netzwerk weiterzuentwickeln. LSN Management GmbH initiiert strategische Projekte und unterstützt die Förderung von Unternehmen, Wissenschaft und Institutionen mit Schwerpunkt auf Innovative Medizin. Sie vernetzt Wirtschaft, Forschung und Politik im Norden und bringt dabei das Fachwissen aus den Forschungseinrichtungen ebenso ein wie ihre Kontakte in die Unternehmen.

Mehr unter: www.lifesciencenord.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s