Land beginnt mit dem ersten Teil der A-21-Sanierung zwischen Wankendorf und Bornhöved

A 21 zwischen Wankendorf und Bornhöved: Donnerstag beginnen Markierungsarbeiten

SGB
Bereits für Arbeiten an der Mittelstreifen-Entwässerung und die Einrichtung von Nothalte-Buchten musste die A 21  mit Sicherheitsbaken versehen werden. Foto: Spreer

Autofahrer aufgepasst auf der A 21 zwischen Wankendorf und Bornhöved: Nachdem der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) den Zuschlag für die Sanierung des Streckenabschnitts in Richtung Segeberg an die „Bickhardt Bau“ in Lübeck und Thüringen vergeben hat, werden ab Donnerstag (2. Juni) umfangreiche Markierungsarbeiten vorgenommen.

ConradtWie LBV-SH-Direktor Torsten Conradt heute in Kiel erläuterte, sind mehr als 40 Kilometer gelbe Markierungsstreifen erforderlich, um den gesamten Verkehr auf die Fahrspuren Richtung Kiel umzuleiten. „Mit den zuständigen Verkehrs- und Polizeibehörden wurde abgestimmt, dass wir eine so genannte 2 + 0 Verkehrsführung einrichten. Das heißt, für Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Bad Segeberg wie auch für den Verkehr in Richtung Kiel steht jeweils eine Fahrspur auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Kiel zu Verfügung“, so Conradt.  Die Anschlussstellen Wankendorf und Bornhöved bleiben nutzbar. Die eigentlichen Bauarbeiten auf dem zehn Kilometer langen Teilstück beginnen Mitte Juni. Das Auftragsvolumen für den ersten Bauabschnitt beträgt rund zehn Millionen Euro. In den vergangenen Wochen wurden bereits Arbeiten an der Entwässerung vorgenommen und Nothaltebuchten eingerichtet.

Die rund 41,5 Millionen Euro teure Gesamt-Sanierung der Autobahn vom ehemaligen Ausbauende an der B404 nördlich von Stolpe bis südlich von Bornhöved soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Wie Conradt sagte, hätten in den letzten Jahren die Schäden auf der Strecke stark zugenommen.

Die heutige A 21 wurde zu Beginn der siebziger Jahre für den Verkehr freigegeben. Vor 15 Jahren wurde die Deckschicht erneuert, die tiefliegenden Schichten hingegen haben laut Conradt durch den Alterungsprozess von über 40 Jahren an Elastizität verloren und sind deshalb in regelmäßigen Abständen zerrissen. Zur Sanierung gehört auch die Einrichtung oder Nachrüstung von Schutzeinrichtungen verschiedener Brückenbauwerke. Die Brücke über die Kreisstraße 40 bei Gönnebek (Kreis Segeberg) ist verschlissen und wird durch einen Neubau ersetzt.

Conradt erinnerte daran, dass es aus Gründen der Sicherheit für das Baustellenpersonal und die Verkehrsteilnehmer notwendig war, den Überholfahrstreifen auf ganzer Länge und in beiden Fahrtrichtungen zu sperren sowie die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h zu begrenzen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s