Giselau-Schleuse seit einem Monat wieder befahrbahr – Meyer sieht Bund weiter in der Pflicht

Meyer ermuntert Freizeitkapitäne: Neu eröffnete Gieselauschleuse wieder nutzbar

Gieselau
Meyer mit WSA-Chefin Völkl beim Ortstermin

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der 80 Jahre alten Gieselau­schleuse zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal bei Oldenbüttel (Kreis Rendsburg-Eckernförde) steht die Anlage der Sportschifffahrt seit knapp einem Monat wieder in vollem Umfang zur Verfügung. „Ich danke der Wasserstraßen- und Schifffahrtsver­waltung für die zügige Arbeit und kann alle Freizeitskipper nur ermuntern, von diesem touristisch einmaligen Angebot umfangreich Gebrauch zu machen“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (24. Juni) bei einem Ortstermin mit der Leiterin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel, Gesa Völkl. Dabei erläuterte Völkl dem Minister unter anderem die für den Spätherbst erneut anstehenden Sanierungsarbeiten.

Reinhard_MeyerMeyer sagte nach der Besichtigung der Schleuse

(Audiopfeil klicken)

Wie Meyer sagte, sei die 67 Meter lange und neun Meter breite Schleuse auch von großer Bedeutung für den Schleswig-Holstein-Tourismus insgesamt. Denn der Wassersport sei eine wesentliche Säule der Tourismus-Strategie des Landes. Meyer zeigte sich nach dem Gespräch mit Völkl zuversichtlich, dass die Planungen für weitere Reparaturarbeiten ohne große Behinderungen der Sportschifffahrt möglich seien, ebenso die geplante große Instandsetzung im Winter.

Meyer appellierte zugleich an den Bund, die entsprechenden Haushaltsmittel und das Personal für die noch ausstehenden Maßnahmen an der Schleuse zu priorisieren.

Es dürfe keine Konkurrenz  zum Schleusenneubau in Brunsbüttel geben, die dazu führe,  dass Nebenwasserstraßen wie der Gieselau-Kanal auf der Strecke bleiben.

Gieselau3

Eine Übernahme der Schleuse durch das Land, wie beim so genannten „Cloppenburger Modell“ (Abgabe der Schleuse Osterhausen am Elisabethfehnkanal an den Landkreis Cloppenburg) erteilte Meyer eine Absage. „Weder der Kreis Dithmarschen noch das Land können und werden dem Bund für dieses historische Bauwerk seine Verantwortung abnehmen.“

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