SH-Tourismus laut IHK-Konjunkturumfrage auch in der Nebensaison weiter stark im Aufwind

IHK-Konjunkturumfrage bestätigt: SH auch in der Nebensaison ein gefragtes Reiseziel

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Stark im Aufwind: Die Nebensaison im SH-Tourismus trägt immer mehr zu den Erfolgszahlen bei – das bestätigt auch die IHK-Umfrage

Für den Zeitraum von November 2015 bis April 2016 liegt der Index auf einer Skala von null bis 200 bei überdurchschnittlichen 136,3 Punkten und damit noch einmal 8,9 Punkte über dem Vorjahreswert. Dieser aktuelle touristische Klimaindex für Schleswig-Holstein liegt dabei nur noch 0,2 Punkte hinter dem herausragenden Sommerergebnis von 2015 und übertrifft jenen der IHK Nord, der die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven, Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt abbildet, um fünf Index-Punkte.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sagte dazu: „Die herausragenden Erfolge in der Nebensaison belegen, unser Land ist auf dem besten Weg, sich zu einer Ganzjahresdestination zu entwickeln. Dies ist eines der wichtigsten Ziele der Tourismusstrategie 2025.“ Das Wachstum in der Nebensaison habe zudem auch eine stabilisierende Wirkung auf den Arbeitsmarkt. Es unterstütze das Ziel, auch im Tourismus ganzjährige Beschäftigung zu erreichen. In den strukturschwächeren Küstenregionen sei die Tourismuswirtschaft der wichtigste Arbeitgeber. Nur durch eine Belebung der Nebensaison, also durch steigende Gäste- und Übernachtungszahlen, werde die kleinteilig strukturierte Tourismuswirtschaft in die Lage versetzt, zusätzliche und vor allem ganzjährige Beschäftigungsverhältnisse anzubieten.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) im Interview

Meyer sagte weiter
(Audiopfeil klicken)

Die Zukunftserwartungen der Unternehmer folgen der positiven Einschätzung der aktuellen Geschäftslage. Auch anhand der geplanten Investitionsvorhaben lässt sich eine optimistische Grundstimmung in der Branche bestätigen. Die Sorge vor dem bereits spürbaren Fachkräftemangel hat im Gastgewerbe noch weiter zugenommen und wird von den meisten Befragten als größtes Risiko für die Entwicklung der gastgewerblichen Betriebe bewertet. Die Zahl der Beschäftigten bleibt weiterhin stabil und wird sich bei der Mehrheit der gastgewerblichen Betriebe in der bevorstehenden Saison voraussichtlich nicht verändern.

Da Ende 2016 die Übergangsfrist zur Umstellung der Registrierkassen für Betriebe mit Bargeschäften verstreicht, wurden zu diesem Thema Sonderfragen gestellt. Das Ergebnis: Das Gastgewerbe in Schleswig-Holstein hat sich bislang nur teilweise auf die neuen Anforderungen für ihre Kassensysteme eingestellt und entsprechend auf- oder nachgerüstet. In der Regel nutzen die Betriebe nur eine Kasse in ihrem Unternehmen. 66 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie die Anforderungen der Finanzverwaltung ab 2017 erfüllen. Für viele andere besteht noch Nachholbedarf.

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