Über 400 Gäste bei der Einweihung des Teilchenbeschleunigers XFEL in Schenefeld

Perle der Teilchen-Forschung: European XFEL weiht Hauptgebäude in Schenefeld ein

Massimo Altarelli leitet das feierliche Durchschneiden des roten Bandes zur Einweihung des Hauptgebäudes von European XFEL in SchenefeldMassimo Altarelli leads the ribbon cutting for the headquarters building at the European XFEL research campus in Schene
Durchschneiden des roten Bandes zur Einweihung des Hauptgebäudes. Von links: Christiane Küchenhof, Reinhard Meyer, Katharina Fegebank, Prof. Dr. Massimo Altarelli, Prof. Dr. Ludmila Ogorodova, Prof. Dr. Martin Meedom Nielsen, and Dr. Beatrix Vierkorn-Rudolph

European XFEL – eine internationale Röntgenlaseranlage, die 2017 in Betrieb gehen wird – erreichte gestern einen wichtigen Meilenstein: die Einweihung des neuen Hauptgebäudes in Schenefeld. Rund 400 Gäste, aus Politik, Verwaltung und diplomatischem Korps, dem European XFEL Council sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von European XFEL und DESY, dem größten Gesellschafter und engen Kooperationspartner von European XFEL, feierten das Ereignis auf dem neuen Forschungscampus.

Mit der Einweihung des Hauptgebäudes sind die Bauarbeiten auf dem Campus der neuen Forschungsanlage zum großen Teil abgeschlossen. Das Gebäude bietet Arbeitsplätze für etwa 300 Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Verwaltungsangestellte von European XFEL sowie für die Gäste des Forschungszentrums, ebenso wie verschiedene Labors, unter anderem zur Probenvorbereitung. Ab 2017 werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach Schenefeld reisen, um mit den intensiven, ultrakurzen Röntgenblitzen des European XFEL extrem schnelle Prozesse, winzige Strukturen und extreme Materiezustände zu erforschen.

Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein während der Einweihung des European XFEL-Hauptgebäudes
Reinhard Meyer, Minister of Economic Affairs, Employment, Transport, and Technology of the State oWirtschafts- und Technologieminister Reinhard Meyer sagte: „Für unser Land eröffnet sich mit der heutigen Einweihung des Hauptgebäudes eine Riesenchance. Europäische Spitzenforschung hat hier in Norddeutschland, in Hamburg und Schleswig-Holstein, ein neues Zuhause gefunden. Wir freuen uns auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die hier nun einzigartige neue Arbeitsmöglichkeiten vorfinden werden. Wir hoffen, dass diese Anlage nicht nur die Grenze zwischen zwei Bundesländern überwindet, sondern zu einem Ort wird, an dem Wissenschaft als eine völkerverbindende, weltweite Gemeinschaft gelebt wird.“

Hier ein Bericht aus dem „Hamburger Abendblatt“zum Artikel

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