Der Bau beginnt: Zwischen Wilster und Itzehoe wird die B 5 dreispurig

Investitions-Schub für die Infrastruktur an der Westküste: Der Ausbau der B 5 beginnt.

B5_1

Zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung hat Verkehrsminister Reinhard Meyer den ersten Spatenstich für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Itzehoe und Wilster gesetzt. „Schon die heutigen, vor allem aber die künftigen Verkehrszahlen auf dieser Strecke von bis zu 18.000 Fahrzeugen am Tag machen dieses Bauvorhaben unumgänglich und wir können uns über die seltene Situation freuen, dass dieser knapp neun Kilometer lange Abschnitt nicht beklagt wurde“, sagte Meyer vor rund 60 Gästen in Wilster.

Reinhard_MeyerIm Gespräch mit NDR-Welle-Nord-Reporter Jörn Schaar sagte Meyer
(Audiopfeil klicken)

Bereits zwischen 2012 und 2014 war auf 500 Metern Länge zwischen Itzehoe und der Anschluss-Stelle Heiligenstedten ein Stück der Bundesstraße dreispurig ausgebaut worden. Die Gesamtkosten für das weitere Projekt, das in drei Abschnitte aufgeteilt wird, liegen bei rund 27 Millionen Euro und werden vollständig vom Bund getragen. Als erster Schritt wird mit dem Ersatzbau der B-5-Brücke über die „Große Feldwettern“ begonnen. Der erste Bauabschnitt zwischen Itzehoe und Bekdorf soll dann 2018 fertig sein, das Gesamtvorhaben im Jahr 2021.

Meyers Grußwort vor dem Spatenstich hier als Videostream: zum Periscope-Video

Wie Meyer weiter sagte, stehe für die Landesregierung außer Zweifel, dass die B 5 die Lebensader der Westküste sei. Sie sei für die Region die wichtigste Nord-Süd-Verbindung zur Metropolregion Hamburg sowie nach Dänemark. „Von ihr hängt maßgeblich die wirtschaftliche Entwicklung der Westküste ab, insbesondere die des Industriegebiets Brunsbüttel,  und ist zudem unerlässlich für Pendler, Touristen und die Güterverkehre.“  Meyer erinnerte daran, dass sich der hohe Anteil an Schwerverkehr auf der Strecke von zuletzt rund 1.400 Fahrzeugen am Tag in den kommenden Jahren auf prognostizierte 2.300 Fahrzeuge pro Tag erhöhen werde.

Der Bau eines dritten Fahrstreifens trägt nach den Worten von Meyer neben einem großen Mobilitätsgewinn auch dazu bei, die Verkehrssicherheit auf der Strecke deutlich zu erhöhen. Darüber hinaus werden dadurch auf gesamter Länge wechselweise Überholmöglichkeiten geschaffen und so der heute oft bestehende und zu gefährlichen Situationen führende „Überholdruck“ reduziert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s