Meyer und Habeck morgen zum Projektstart von NEW 4.0. auf der WindEnergy

Meyer und Habeck morgen bei der WindEnergy – Startschuss für Energiewende-Projekt „NEW 4.0“

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Projektstart für »NEW 4.0«  eine einzigartige Initiative von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Dazu wird Wirtschaftsminister Reinhard Meyer morgen gemeinsam mit Umweltminister Robert Habeck und deren Hamburger Amtskollegen Frank Horch und Jens Kerstan auf der Hamburger WindEnergy zusammentreffen.

»NEW« steht für die Norddeutsche EnergieWende und »4.0« beschreibt die Schwelle zur vierten industriellen Revolution: die Digitalisierung der Industrie, die durch eine intelligente Vernetzung der Systeme auch im Rahmen der Energiewende eine zunehmend zentrale Rolle spielt. In einem länderübergreifenden Großprojekt will NEW 4.0 eine nachhaltige Energieversorgung realisieren und damit die Zukunftsfähigkeit der Region stärken. Um die Energiewende im Norden entscheidend voranzubringen, vereinen mehr als 50 Partner in der Region alle erforderlichen Kompetenzen und Lösungspotentiale. Hamburg und Schleswig-Holstein gehören zu den fünf ausgewählten Regionen des Förderwettbewerbs „Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG).

habeck165Dazu treffen die vier Minister und Senatoren sich morgen, 28. September, um 12.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion – und zwar in Halle A 4, Raum Osaka 2-3.
Für Journalisten: Dabei besteht auch die Möglichkeit zu Kurz-Interviews und O-Tönen

Nach den Worten von Meyer hat  „NEW 4.0“ das Ziel, Hamburg mit seinen großen Energie-Verbrauchszentren und Schleswig-Holstein mit seinen leistungsstarken Windenergie-Erzeugungszentren zu einer Energie-Gesamtregion zu verknüpfen.

Vor der Podiumsdiskussion macht Meyer einen Messerrundgang mit folgenden (presseöffentlichen) Stationen:

  • 9.30 Uhr:  Besuch bei Vestas Deutschland Halle A 1 / Stand 420
  • 9.50 Uhr:  GP Joule (Erneuerbare Energien) Halle A 1 Stand 220
  • 10.10 Uhr: M.O.E. gmbH Halle A 1 Stand 125 Projekt NEW 4.0
  • 10.30 Uhr: Greenbridge Solutions GmbH Halle A 1 Stand 103 Service & Wartung
  • 10.50 Uhr: Max Bögl  Halle A 4 Stand 205 Fundamentbauer
  • 11.10 Uhr: SH-Gemeinschaftsstand mit div. Unternehmen Halle A 4 Stand 418
  • 11.45 Uhr: IG Metall Halle B 1 Stand 512
  • 12 Uhr: Kruse Int. Spedition Halle B 2 Stand 230
  • 14 Uhr: Holcim Baustoffe Halle B 7 Stand 606
  • 14.20 Uhr: Siemens AG Halle B 6 Stand 362
  • 14.40 Uhr: Aerodyn Engineering gmbH Halle B 4 Stand 400

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat unterdessen bei der heutigen Eröffnung die Bedeutung der Windenergie für die Energiewende unterstrichen, gleichzeitig aber die gedrosselten Ausbauziele der Bundesregierung verteidigt. «Die Windenergie braucht keinen Welpenschutz mehr», sagte Gabriel. «Sie muss sich den Herausforderungen des Marktes stellen.» Mit dem Ausschreibungssystem, das im neuen EEG festgelegt sei, gebe es einen funktionierenden Markt. «Wir können nicht ein Sondersystem für einen Teilbereich des Energiemarktes schaffen.»

Bei der Hamburger Windenergie-Messe WindEnergy dreht sich bis Freitag alles um Rotoren, Getriebe und Fundamente. Rund 1400 Aussteller aus 34 Nationen stellen in neun Messehallen auf 65 000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Erwartet werden rund 33 000 Fachbesucher aus aller Welt. Die Veranstaltung, die erst zum zweiten Mal nach 2014 in Hamburg abgehalten wird, hat sich damit als Weltleitmesse ihrer Branche etabliert.

 

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