Sie beraten Schleswig-Holsteins Unternehmen rund um das Thema Fachkräftesicherung

Kräftiger Rückenwind für den Fachkräfte-Nachwuchs in der SH-Wirtschaft: Land fördert Netzwerk mit 870.000 Euro

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Schleswig-Holsteins Fachkräfteberater und Beraterinnen mit IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen (links) und Vize-Staatssekretär von Knobelsdorff (rechts): Nenja Kothes (Flensburg), Kathrin Reinicke (Kiel), Sabrina Lutz (Lübeck), Hella Ennen (Flensburg), Diana Wieben (Nordfriesland), Iris Hopf (Arbeit und Leben SH), Fiete Mikschl (Kiel), Ulrich Witt (Lübeck), Kristian Lüdtke (Pinneberg), Andre Mewes (Brunsbüttel), Michael Reidl (Kiel) [von links]

Schleswig-Holsteins stellvertretender Wirtschafts-Staatssekretär Kurt-Christoph von Knobelsdorff übergab heute bei der IHK zu Kiel an zahlreiche Fachkräfteberater aus dem Land Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 870.000 Euro. Damit wird das Beratungsangebot zunächst bis zum Jahr 2018 fortgesetzt. Das Geld aus dem „Landesprogramm Arbeit“ setzt sich aus Landesmitteln (348.000 Euro) und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (522.000 Euro) zusammen.

Das Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung umfasst nach den Worten von von Knobelsdorff aktuell acht Träger mit 14 Fachkräfteberatern und Beraterinnen, die kleine und mittlere Unternehmen landesweit zu fachkräfterelevanten Themen kostenlos beraten. Das Themenspektrum der Beratungen erstreckt sich über die Bereiche Nachwuchssicherung, Personalentwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Chancengleichheit für Frauen und ältere Arbeitnehmer sowie Integration von Geflüchteten. Darüber hinaus bieten die Fachkräfteberater auch die Erstberatungen für das Bundesprogramm „unternehmensWert: Mensch“ an, das sich ebenfalls an kleine und mittlere Unternehmen richtet.

knobiVon Knobelsdorff sagte am Rande der Veranstaltung

(Audiopfeil klicken)

Er dankte den Teams für ihre Arbeit und auch für das außerordentliche Engagement der Träger: „Dieses Beratungsnetzwerk ist ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der drohenden Fachkräftelücke. Wir können stolz darauf sein, ein niedrigschwelliges und zugleich kostenloses Angebot zu ermöglichen, da es gerade kleinen und mittleren Unternehmen oft an den nötigen Ressourcen fehlt, sich solchen Fragen intensiv zu widmen“, sagte er.

ipsenIHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen sagte

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Ipesen erinnerte weiter daran, dass viele Unternehmen in Schleswig-Holstein vor einer Situation stünden, in der absehbar immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Ruhestand zusteuern und gleichzeitig die Zahl derer, die in den Arbeitsmarkt eintreten werden, kontinuierlich zurückgehe. „Daher gilt es, guten Ideen nachzugehen und auch neue Ansätze zu entwickeln, um die Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Hierfür ist von Seiten der Landesregierung mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung Schleswig-Holstein die Grundlage geschaffen worden“, so Ipsen.

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Die Träger des Beratungsnetzes Fachkräftssicherung in Schleswig-Holstein

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