Land steckt 11,5 Millionen Euro in das Straßennetz im Kreis Herzogtum-Lauenburg

Meyer stellt Lauenburger Straßenbauprojekte 2017 vor und erläutert Schrittfolge  geplanter Ortsumgehungen

Breitenfelde
Meyer (rechts) mit den beiden Straßenbau-Experten aus Lübeck: Bitta Lüth und Jens Sommerburg

Weiterer kräftiger Investitionsschub in das Landes- und Bundesstraßennetz im Lauenburgischen: Von den für dieses Jahr geplanten rund 68 Millionen Euro Investitionsmitteln für den Straßen- und Brückenbau der Niederlassung Lübeck des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) werden allein rund 11,5 Millionen Euro auf dem Gebiet des Kreises Herzogtum-Lauenburg verbaut. Das sagte LBV-SH Niederlassungsleiter Jens Sommerburg heute anlässlich eines Besuchs von Verkehrsminister Reinhard Meyer in der Straßenmeisterei Breitenfelde vor Journalisten.

Größte Brocken bei den parallel laufenden Fernstraßenprojekten sind insbesondere die Sanierung der B 207 zwischen Breitenfelde und Mölln-Nord sowie die L 200 zwischen Wentorf a.S. und Koberg mit zusammen rund 8,2 Millionen Euro Baukosten. Mit dem Bau der B 207 soll voraussichtlich Ende Mai begonnen werden, die im vergangenen Herbst begonnene Sanierung der L 200 wird fortgesetzt und voraussichtlich im November 2017 abgeschlossen sein. Dieses Projekt wird in Einzelabschnitten ausgeführt, um in den Sommerferien die L 220 zwischen Koberg und Nusse sanieren zu können. Mit Fertigstellung der L 200 ist dann mit der in 2015 durchgeführten Erneuerung der gesamte Streckenzug von der L 92 bis Lauenburg wieder in einen guten Zustand versetzt.

Meyer_AutoMeyer sagte zu den Einzelprojekten

(Audiopfeil klicken)

Für Wentorf bei Hamburg stellt nach den Worten von Meyer zudem die geplante Erneuerung der L 222 in Wentorf ein wichtiges Bauprojekt dar, da im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme der Gemeinde Wentorf mit dem Land unter Federführung der Gemeinde nicht nur die Fahrbahn saniert wird, sondern auch die dringend erforderliche Erneuerung und Ergänzung der Entwässerungsleitungen in Angriff genommen werden kann. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 1,7 Millionen Euro, von denen das Land einen Anteil in Höhe von rund 565.000 Euro trägt.

Auch der Energiewende und der Förderung der Elektromobilität wird im Rahmen der Stellplatzerneuerung auf der Tank- und Rastanlage Gudow Nord an der A 24 Rechnung getragen. Im Zusammenhang mit den dort stattfindenden Straßenbauarbeiten an den Parkplätzen werden vier Pkw-Stellplätze mit zwei Schnellladesäulen zum Aufladen der Fahrzeugakkus umgestaltet. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen der Tank- und Rast AG und dem Bund.

Meyer: „Mit diesen und weiteren Bauvorhaben können wir die dringend nötige Sanierung unseres Straßennetzes weiter vorantreiben und damit Pendlern, dem Logistikgewerbe und anderen Wirtschaftszweigen für die Zukunft ein solides Netz zur Verfügung stellen.“

Meyer und Sommerburg erinnerten daran, dass sämtliche Bauvorhaben eng mit allen Beteiligten abgestimmt werden, um die verkehrlichen Beeinträchtigungen für die Anlieger wie Verkehrsteilnehmer während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Beide baten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer sowie das Speditionsgewerbe um Verständnis und Geduld: „Wir brauchen eine intakte Infrastruktur und werden sie herstellen, aber dafür sind zeitweise Beeinträchtigungen leider unvermeidlich“, so Meyer.

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