Bund billigt 11 Breitband-Verbänden über 83 Millionen Euro für Glasfaserprojekte zu

Großer Sprung für schnelles Internet auf dem Land – Bund bewilligt 11 Kommunen 83,5 Millionen Euro

In einer Wohnstraße werden Leerrohre für Telekommunikationsleitungen verlegt

Die heute abend in Berlin vom Bund an elf Kommunen des Landes überreichten Breitband-Förderbescheide über insgesamt rund 83 Millionen Euro sind nach den Worten von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ein weiterer großer Sprung beim Breitbandausbau im echten Norden: „Damit können wir nicht nur unsere Spitzenposition bei der Glasfaser-Versorgung von derzeit 23 Prozent aller Haushalte weiter ausbauen, sondern bewegen alles in allem ein Investitionsvolumen von weit über 100 Millionen Euro.“ Als besonders erfreulich bezeichnete es Meyer zusammen mit Jörg Bülow, Landesgeschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages, dass kein einziger Antrag aus Schleswig-Holstein abgelehnt worden sei.

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Nach den Worten von Meyer ist diese Förderung für die Breitband-Strategie unter anderem wichtig, weil….

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BuelowBülow sagte weiter: „Wir freuen uns, dass elf kommunale Glasfaserprojekte erfolgreich waren und vom Bund mit über 80 Millionen Euro gefördert werden. Das bringt einen wichtigen Schub für den Breitbandausbau. Wir wollen das schnellste Kommunikationsnetz Deutschlands schaffen.“

Bei den elf erfolgreichen Antragsstellern aus Schleswig-Holstein handelt es sich um:

  • Breitbandzweckverband Angeln
  • Breitbandzweckverband Südangeln
  • Breitbandzweckverband Probstei
  • Zweckverband Breitband Marsch und Geest
  • Breitband Zweckverband Südliches Nordfriesland
  • Breitbandzweckverband der Ämter Dänischenhagen, Dänischer Wohld, Hüttener Berge
  • Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg
  • Zweckverband Ostholstein
  • Amt Rantzau
  • Amt Landschaft Sylt
  • Ämterkooperation Südtondern – Mittleres Nordfriesland .

Insgesamt erhalten diese kommunalen Breitbandkooperationen 83,3 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes. Die gesamte Investitionssumme der geförderten Projekte aus den ersten drei Calls beträgt 104,8 Millionen Euro.

„Die hervorragende Erfolgsquote der kommunalen Projekte aus Schleswig-Holstein geht auf die sehr gute Zusammenarbeit der Antragssteller mit ihren Beratern und unserem Breitband-Kompetenzzentrum zurück“, so Bülow weiter. „Zusammen mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein und den Ministerien für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie sowie für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ziehen alle an einem Strang“.

Im Rahmen der Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland stellt der Bund knapp vier Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Gefördert wird der Breitbandausbau in Gebieten, in denen in den nächsten drei Jahren kein klassisches Telekommunikationsunternehmen die Internetanbindung verbessern will. Die Anträge können von Kommunen zu bestimmten Stichtagen an das BMVI gestellt werden und werden dann einer Bewertung unterzogen. Die Anträge mit den meisten Punkten erhalten Fördermittel für den Breitbandausbau. Im Rahmen der bisher beschiedenen drei Calls wurde noch kein Antrag aus Schleswig-Holstein abgelehnt oder in der beantragten Fördersumme gekürzt.

„Wir hoffen natürlich, dass der Erfolg sich auch im vierten Call fortsetzt. Das Förderprogramm bietet die einmalige Chance die kommunalen Kosten für den Breitbandausbau zu senken.“, so Bülow.

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