Flugzeuge in Hartenholm müssen weiter am Boden bleiben – OVG bestätigt Entscheidung des LBV-SH

Schleswiger OVG bestätigt Sperrung der Piste durch LBV-SH am Flugplatz Hartenholm

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Das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Sperrung der Start- und Landebahn des Flughafens Hartenholm (Kreis Segeberg) durch die Flugaufsicht des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) bestätigt. Das teilte das Gericht heute in Schleswig mit. Anfang Mai hatte das Gericht ähnlich entschieden. Dagegen hatte die Betreiberin des Flugplatzes Beschwerde eingelegt.

Bereits Anfang März hatte die Flugaufsicht eine weitere Nutzung der Bahnen untersagt. Start und Landebahn seien zu nah an einem Waldstück gelegen. Der rund zwei Hektar umfassende Waldbestand müsse teilweise entfernt werden, damit Flugzeuge in Hartenholm wieder sicher starten und landen könnten, so die Richter. Bevor der Flughafen wieder für den Verkehr freigegeben werden könne, müsse sich die Betreiberin mit dem Waldbesitzer über das Fällen der Bäume einigen. Dies ist bisher nicht passiert. Eigentümer des Waldstücks ist das Land Schleswig-Holstein. Die Landesforsten verlangen zum Ausgleich eine Ersatzfläche zur Wiederaufforstung.

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