Kleiner Lichtblick auf der Marschbahn: Land öffnet den Nachmittags-IC für Pendler

Land öffnet für Sylter Pendler Nachmittags-IC – Minister Buchholz: Regelung gilt bis Ende September 

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Entlastung für alle Pendler, die zwischen Westerland und Husum unterwegs sind: Wie Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers heute in Kiel mitteilten, können Besitzer von so genannten Zeitkarten (Wochenkarten, Monatskarten, Abos) ab Montag (3. Juli) bis einschließlich 29. September werktags auf eine Fernverkehrsverbindung am Nachmittag aus­weichen. „Das Land, die NAH.SH GmbH und die DB Fernverkehr haben dafür eine entsprechende Freigabe vereinbart, die den Pendlern zumindest über die Sommer-Hauptreisezeit eine gewisse Erleichterung verschaffen soll“, sagte Buchholz.

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Buchholz sagte weiter

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Nach den Worten von Wewers gilt die Freigabe für den IC 2073, der um 15:26 Uhr ab Westerland fährt und dann auch in Klanxbüll hält. Reisende mit Zeitkarten im Schleswig-Holstein-Tarif können den Fernverkehrszug bis einschließlich Husum nutzen. „Die anderen IC-Verbindungen helfen den Pendlern aufgrund ihrer Abfahrtzeiten nicht und sind deshalb nicht freigegeben worden“, so Wewers.

Minister Buchholz dankte der NAH.SH und der DB Fernverkehr für die „rasche Lösung“ und kündigte an, sich in Kürze gemeinsam mit der NAH.SH und der DB Regio ein Bild von der Situation auf der Marschbahn zu machen.  Er zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass bis Ende Oktober alle ursprünglich eingesetzten 90 Reisezug­wagen den Betrieb auf der Strecke wieder aufnehmen. „Auch darum haben wir die vom Land finanzierte Fernvekehrsfreigabe auch nur befristet vereinbart“, so Buchholz.

Der ersten sechs Wagen mit reparierten Kupplungen sind laut NAH.SH seit dieser Woche wieder auf der Marschbahn unterwegs. Ab Juli sollen nach und nach weitere reparierte Fahrzeuge eingesetzt werden, die den Betrieb weiter stabilisieren.

Hintergrund: Nach der Stilllegung der Fahrzeugflotte aus 90 Reisezugwagen wegen eines Kupplungsrisses im November 2016 hatten Experten einen großen Teil der Kurzkupplungen demontiert und untersucht. Knapp 25 Prozent der untersuchten Kupplungen wiesen kleine Risse auf, die nur mit einem speziellen Untersuchungsverfahren nachweisbar sind.

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