Brunsbüttel Ports boomt zweistellig – Spedition Kruse liebäugelt mit Vielzweckpier

Brunsbüttel Ports boomt zweistellig – Spedition Kruse bekundet Interesse an geplanter Vielzweckpier

Schramm
Brunsbüttel Ports-Chef Frank Schnabel (r.) im Gespräch mit Buchholz bei dessen heutigem Auftaktbesuch in der Kanalstadt – und bei der „Runde der Werkleiter“ des Chem-Coast-Park
Mit überaus guten Halbjahreszahlen wurde Wirtschaftsminister Bernd Buchholz heute in Brunsbüttel vom Chef der maritimen Unternehmensgruppe Schramm, Frank Schnabel, empfangen. Nach den Worten von Schnabel legten nahezu sämtliche der mehr als zehn Häfen der Gruppe in den ersten sechs Monaten des Jahres zweistellig zu. Der Elbehafen kommt bei 16 Prozent mehr Schiffsanläufen auf ein Plus von 12 Prozent, der im Nord-Ostsee-Kanal liegende Ölhafen auf ein Plus von zehn und die neuen Standorte in Nordschweden auf ebenfalls plus 12 Prozent. Aktuell liegt der Halbjahresumschlag der Hafengruppe unter dem Holding-Dach des seit fast 150 Jahren bestehenden Familienunternehmens Schramm damit bei knapp 8,5 Millionen Tonnen.

Buchholz zeigte sich von den Zahlen beeindruckt und sprach mit Schnabel – ebenso wie beim abendlichen Treffen mit der so genannten Werkleiterrunde in Brunsbüttel – auch über die anstehenden Herausforderungen. Dabei drehten sich die Gesprächsthemen insbesondere die Pläne zur Ansiedlung des ersten deutschen LNG-Terminals in Brunsbüttel sowie eine seit Jahren geplante Vielzweckpier (Multipurpose-Pier).

TonbildIm Gespräch mit NDR-Reporter Carsten Rauterberg sagte Buchholz zu seinem Besuch im Elbehafen

(Audiopfeil klicken)

Im Anschluss an den Elbehafen besuchte Buchholz die benachbarte Spedition Kruse – ebenfalls ein alt eingesessenes Unternehmen in der Schleusenstadt. Dabei machte Seniorchef Friedrich Kruse sowohl gegenüber Journalisten als auch beim Minister deutlich, dass er mit seinem Unternehmen Interesse daran habe, sich bei der geplanten Vielzweckpier zu engagieren. Nähere Einzelheiten gab Kruse nicht bekannt.

Kruse
Buchholz mit Friedrich A. Kruse senior (Mitte) und Juniorchef Friedrich A. Kruse
Minister Buchholz, der sich vor seinem Besuch der Hafenbetriebe auch mit Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdiek getroffen hatte, machte sowohl bei Kruse und Schnabel wie auch abends beim Treffen mit den Werkleitern deutlich, dass ein gesunder Wettbewerb um die besten Konzepte für den Hafen die Erfolgsaussichten zweifellos erhöhe – Voraussetzung sei aber, dass es auch tatsächlich belastbare Konzepte gebe.

Er sagte dazu der NDR-1-Welle Nord weiter:

Weiter machte Buchholz deutlich, dass für ein Gelingen der anstehenden Projekte im Hafengebiet von Brundbüttel ein Erfolgsfaktor ganz entscheidend sei: „Gemeinschaftssinn“. Denn, so Buchholz weiter, „nur wenn sich alle zusammensetzen und gemeinsam festlegen, welcher Weg zum Wohl der gesamten Region der Beste sei, werden auch alle einzelnen Beteiligten langfristig erfolgreich sein.“

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