Bayer-Tochter KVP investiert 92 Millionen in Kiel – Buchholz lädt Firma ins Life-Science-Cluster ein

Buchholz zu Gast bei einem Industrie-Koloß: Bayer-Tochter KVP investiert kontinuierlich in den Standort

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Buchholz lässt sich die Produktion bei KVP erläutern

Ein wenig versteckt in der Idylle des Projensdorfer Gehölzes am Nord-Ostsee-Kanal hat sich die Bayer-Tochter KVP zu einem der erfolgreichsten Industrieunternehmen Schleswig-Holsteins entwickelt – mit der Herstellung von allem, was Haus- und Nutztiere von Parasiten befreit. Im Sommer traf der Konzern die Entscheidung, am Kieler Standort 92 Millionen Euro zu investieren. Von diesem Standort-Bekenntnis konnte sich heute Wirtschaftsminister Bernd Buchholz bei einem Besuch des Unternehmens überzeugen.

Nach den Worten von Stefan Bokstaller, Leiter des Bayer-Standorts, ist Kiel ist der bedeutendste Produktionsstandort der Tiergesundheitssparte des gesamten Unternehmens und zugleich bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. „Diese starke Position wollen wir mit entscheidenden Investitionen weiter ausbauen. Dazu braucht es wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Innovationen und die Ausbildung von Fachkräften fördern. Unsere heutigen Gespräche mit dem Minister haben hierzu einen wertvollen Beitrag geleistet“, so Bokstaller.

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Buchholz sagte weiter

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Bei einem Rundgang durch den Verpackungsbetrieb  sagte Buchholz: „Der Standort mit seinen innovativen Produkten und einem hohem Beschäftigungsaufbau in den letzten Jahren ist ein gutes Beispiel für die große Bedeutung, die die Gesundheitsindustrie in Schleswig-Holstein bekommen hat. Deshalb ist es konsequent, wenn wir sie zu einem zentralen Bestandteil des industriepolitischen Gesamtkonzeptes der Landesregierung machen werden.“

Am Bayer Standort Kiel arbeiten rund 700 Mitarbeiter in der Herstellung und Verpackung von flüssigen, halbfesten und festen Arzneimitteln für die Geschäftseinheit Animal Health.

Buchholz lud das Unternehmen ein, sich künftig im Life-Science-Cluster von Schleswig-Holstein und Hamburg zu beteiligen. Denn dafür sei KVP mit seinen Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft geradezu prädestiniert.

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit seinen insgesamt rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro (Brunsbüttel) an die Börse gebracht wurde.

Und so berichten die Kieler Nachrichten in ihrer Freitagausgabe:

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