Land verlängert Migrations-Projekt AIM + Rohlfs: „Wichtige Brücke zur Integration“

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Rohlfs bei der Bescheidübergabe an Cebel Kücükkaraca mit Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen der Kieler Anwaltskanzlei „Aykac, Yilmaz, Tuncel“

Das seit Jahren bewährte Projekt „Ausbildung und Integration für Migranten – AIM“ geht für zwei Jahre in die Verlängerung: „Unser Ziel ist es, jungen Migrantinnen und Migranten, aber auch Geflüchteten und Asylsuchenden einen gleichberechtigten Zugang zum Ausbildungsmarkt zu ermöglichen und sie damit besser in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft einzubinden“, sagte Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute in Kiel. Dies sei gerade jetzt angesichts vieler junger Geflüchteter in Schleswig-Holstein wichtiger denn je. Rohlfs übergab einen Förderbescheid über 370.000 Euro an den Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, Dr. Cebel Kücükkaraca.

rohlfs_thiloRohlfs sagte bei dem Termin unter anderem

(Audiopfeil klicken)

Wie Rohlfs weiter sagte, sei das Ziel der Projektarbeit der Türkischen Gemeinde die Schärfung des Bewusstseins für die Notwendigkeit einer Berufsausbildung, um eine erfolgreiche Integration junger Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Das Land fördere mit dem Projekt „AIM“ Beratungsbüros in Lübeck, Elmshorn, Kiel und Neumünster, in denen erfahrene Mitarbeiter mit Zuwanderungshintergrund für Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Verfügung stehen.

„Sie helfen bei der beruflichen Orientierung, unterstützen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, vermitteln Computer-Kurse und individuelle Coachings und hören den jungen Menschen auch einfach nur zu“, sagte Rohlfs. Auch Betriebe würden bei der Einrichtung von Ausbildungsplätzen und während der Ausbildung beraten und unterstützt, um die Ausbildungsbereitschaft zu schaffen oder zu erhalten.

Rohlfs erinnerte auch an den wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und appellierte an die Betriebe im Land: „Überwinden Sie ihre vielleicht bestehenden Sorgen vor sprachlichen oder kulturellen Stolpersteinen.“ Als Beispiel nannte er die Kieler Anwaltskanzlei „Aykac, Yilmaz, Tuncel“, die sich als Gastgeber der Bescheidübergabe zur Verfügung gestellt hatte. Neben einer Auszubildenden zur Steuerfachangestellten werden in dem Büro Praktikantinnen und Praktikanten beschäftigt, um sie mit den Tätigkeitsfeldern einer Kanzlei vertraut zu machen. Künftig sollen mit tatkräftiger Unterstützung von „AIM“ noch zwei oder drei weitere Ausbildungsplätze geschaffen und besetzt werden.

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