ITB: Schleswig-Holstein punktet nach einem Glanzjahr auf auf internationalem Parkett

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Große Resonanz bei der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) auf den echten Norden: Auch das Ausland und Hotel-Investoren zeigen reges Interesse. Tourismus-Minister Bernd Buchholz setzt auf den Ausbau der Angebote, um als Ganz-Jahres-Destination voranzukommen.

Die Chefin der Tourismus Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH), Bettina Bunge, sagte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, es habe auf der ITB ein enormes Interesse an Schleswig-Holstein gegeben. Das Land boome und die Branche wolle daran teilhaben. «Wir hatten hier in den vergangenen Tagen einige sehr vielversprechende Investorengespräche», sagt Bunge. Hunderte Fachbesucher seien an dem Stand mit 15 Ausstellern gewesen. Viel Aufmerksamkeit habe auch der Schlafstrandkorb erregt. Themen wie Kulinarik und Wellness seien häufig nachgefragt worden.

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Hingucker bei der ITB in Berlin: Der Schlaf-Strandkorb

Tourismus-Minister Bernd Buchholz (FDP) sieht für Schleswig-Holstein als Urlaubsland eine exzellente Zukunft. «Wir sind guten Mutes, dass sich das Wachstum auch in diesem Jahr fortsetzt», sagte Buchholz. Das Bundesland hatte 2017 mit fast 30 Millionen Übernachtungen ein Rekordergebnis verzeichnet. «Ob die hohen Zuwächse des Jahres 2017 aber auch in diesem und in den nächsten Jahren zu erreichen sein werden, werden wir sehen», sagte Buchholz. Wichtig sei, die Gäste, die zum ersten Mal in den Norden gekommen sind, mit einem guten Angebot und hoher Qualität davon zu überzeugen, wiederzukommen.

Gemessen an den Befragungen sind laut Buchholz die Gäste mit dem Urlaub in Schleswig-Holstein sehr zufrieden. Dieser Wert habe sich in 2017 nochmals verbessert. Und die allermeisten (81 Prozent) möchten bald wiederkommen. «Das zeigt: Wir versprechen nicht nur das Glück, wir bieten es auch», sagte er in Anspielung auf jährliche Umfragen, bei denen die Schleswig-Holsteiner immer wieder als die glücklichsten Menschen in Deutschland abschneiden.

Das Rekordergebnis 2017 mit 29,89 Millionen Übernachtungen und 7,74 Millionen Gästen dürfte zum Teil mit globalen Entwicklungen wie dem Terrorismus zusammenhängen, räumte Buchholz ein. «So zeigt sich seit einigen Jahren ein Trend zu Reisen im Inland, von dem „der echte Norden“ natürlich profitiert.» Bei Reisen ab fünf Tagen liege Schleswig-Holstein hinter Mecklenburg-Vorpommern und Bayern auf Platz drei in Deutschland.

Schleswig-Holstein will eine Ganz-Jahres-Destination werden. Um außerhalb der Hauptsaison mehr Gäste zu bekommen, «wollen wir uns noch stärker als Tagungs- und Kongressstandort positionieren», sagte Bunge. «Dazu haben wir das Schleswig-Holstein Convention Bureau gegründet, das künftig als zentraler Anlaufpunkt für alle Veranstaltungswilligen dient.»

Sozialverträglichkeit sei für jeden dritten Gast im Norden beim Reisen ein wichtiges Thema, betonte Buchholz. «Wir freuen uns, dass die Ostseeregion Schlei jüngst als erste nachhaltige Urlaubsregion zertifiziert wurde, und hoffen, dass ihr Beispiel weitere Regionen inspiriert.» Und weil sich nicht alle Menschen für Herbstspaziergänge an der stürmischen Nordsee begeistern ließen, gebe es auch viele Wellness-Angebote. «Insgesamt bauen wir unsere Angebote zur Wintersaison beständig aus, von romantischen Weihnachtsmärkten bis hin zu den winterschönen Ostseestränden im Herbst.»

Tourismus-Staatssekretär Thilo Rohlfs, der die ITB in diesem Jahr eng begleitet hat, dankte vor allem der neuen TA.SH-Chefin Bunge und den 15 Partnerorganisationen der TA.SH für die gute Präsentation auf der Messe: „Unser Urlaubsland präsentiert sich sehr professionell, sympathisch und nachhaltig auf der ITB. Trotz der großen Erfolge im letzten Jahr ruht sich unsere Branche hier in Berlin nicht aus, sondern engagiert sich weiterhin stark, um mit neuen Angeboten Gäste nach Schleswig-Holstein zu locken.

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Tourismus-Staassekretär Rohlfs mit TA.SH-Chefin Bunge am SH-Messestand

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