Es boomt: März-Arbeitslosenquote sinkt im Vergleich zu 2017 um 5,4 Prozent

Stapellauf bei der FSG

Es brummt auf ganzer Linie: Nach den guten Konjunkturzahlen vom Vortag meldet nun auch die Bundesagentur für Arbeit für Schleswig-Holstein einen kraftvollen Start in das Frühjahr: Im März sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 5,4 Prozent auf knapp 92.000. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6 Prozent.

Ansicht_Buchholz_063Arbeitsminister Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wie erwartet ist die Frühjahrsbelebung stark ausgefallen. Wir verzeichnen nicht nur einen Rückgang gegenüber dem Vormonat, sondern bei fast allen Personengruppen auch gegenüber dem Vorjahresmonat.“ So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 9.100 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent zurück, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 1,1 Prozent auf 19.000.

Laut Bundesagentur legte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent auf nun mehr 965.000 Beschäftigte weiter zu. „Unser Mittelstand schafft also weitere Arbeitsplätze und schätzt auch das das Geschäftsklima derzeit überwiegend positiv eingeschätzt ein“, sagte Buchholz.

Mit Blick auf die traditionelle Zwischenbilanz auf dem Ausbildungsstellenmarkt appellierte der Minister an die Unternehmen, das Potenzial der Ausbildungsplatzsuchenden vor allem in Hinblick auf die eigene Fachkräftesicherung zu nutzen. Derzeit kommen auf 8.400 unversorgte Bewerber 10.800 gemeldete Ausbildungsstellen. „Bis September sollen möglichst alle Bewerberinnen und Bewerber versorgt sein. Das Land wird die weitere Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt aktiv begleiten“, sagte Buchholz mit Blick auf zahlreiche Beratungs- und Hilfsangebote. Dazu gehören unter anderem die Jugendberufsagenturen oder die aus dem Landesprogramm Arbeit geförderte Regionale Ausbildungsbetreuung Schleswig-Holstein.

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