Buchholz und Rohlfs zufrieden mit Struktur der künftigen Autobahngesellschaft

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Rohlfs, 2. v. r., bei einem Ortstermin in der Autobahnmeisterei Lübeck

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs, zugleich Amtschef der rund 1400 Beschäftigten des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), sind mit den heute (20. April) bekannt gewordenen Eckpunkten der Autobahn-Reform zufrieden. „Die regionale Aufteilung der Außenstellen – die in Schleswig-Holstein in Rendsburg und Lübeck angesiedelt sein werden – ist vernünftig und regional ausgewogen“, sagte Buchholz im Anschluss an die Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg.

Eine neu zu gründende Bundesinfrastrukturgesellschaft soll nach den Plänen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ab 2021 Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung der knapp 13000 Kilometer langen Autobahnen in Deutschland übernehmen. Schleswig-Holstein gibt sein knapp 550 Kilometer langes Autobahnnetz in die Obhut der Gesellschaft, behält die Zuständigkeit für das übrige Straßennetz aber selbst.

Neben der Zentrale der Infrastrukturgesellschaft in Berlin soll es zehn Niederlassungen der Infrastrukturgesellschaft mit weiteren Außenstellen geben. Dazu kommt noch die Ebene der Meistereistandorte, der Fernmeldemeistereien und Leitzentralen sowie eventueller Ausbildungsstandorte. Es soll eine Niederlassung „Nord“ in Hamburg geben, die das Autobahnnetz in Schleswig-Holstein, Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen betreut. Dauerhafte Außenstellen dieser Niederlassung werden Rendsburg und Lübeck sein, temporäre Außenstellen sind in Stade und Lüneburg geplant.

„Mit dieser Standort-Festlegung haben unsere rund 1400 Kolleginnen und Kollegen im Landesbetrieb endlich Gewissheit – und es bleibt bei unserer klaren Zusage, dass niemand gegen seinen Willen versetzt werden wird“, sagte Buchholz.

Nach den Worten von Rohlfs will der Bund sein Standortkonzept bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 im Dialog mit den Ländern finalisieren. „Bei der Umstellung der Mischmeistereien in Schleswig-Holstein gehen wir davon aus, dass eine mit dem Land abgestimmte Entscheidung des Bundes zeitnah erfolgen wird“, sagte Rohlfs.

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