Bund & Land investieren knapp 100 Millionen Euro in 66 Bauprojekte im östlichen Landesteil

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LBV.SH-Niederlassungsleiter Sommerburg (links) erläutert Verkehrsminister Buchholz die größten der 66 geplanten Baustellen im östlichen Landestel

Kräftiger Investitionsschub in das Landes-, Kreis- und Bundesstraßennetz im Großraum Lübeck und den östlichen Landesteil: In diesem Jahr plant die Niederlassung Lübeck des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) insgesamt 66 Baustellen und damit eine Investition von 95,6 Millionen Euro in die Sanierung und den Bau von Straßen- und Brücken zwischen Fehmarn und der Elbe. Das entsprechende Bauprogramm (hier zu den Projektblättern) stellte heute Lübecks LBV.SH-Niederlassungsleiter Jens Sommerburg zusammen mit Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz bei einem Besuch der Straßenmeisterei Lübeck vor.

Buchholz erinnerte daran, dass die Landesregierung allein den Etat für die Sanierung von Landesstraßen für 2018 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Millionen Euro auf 108 Millionen Euro aufgestockt habe. „Wir werden in Kürze zudem den neuen Landesstraßen-Zustandsbericht vorlegen, der uns Klarheit über den seit Jahrzehnten aufgetürmten Sanierungsstau in unserer Infrastruktur bringt und damit wichtige Anhaltspunkte für künftige Investitionsschwerpunkte liefert“, sagte der Minister. Für 2018 seien allein im Landesstraßennetz der Niederlassung Lübeck 24 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 22,1 Millionen Euro vorgesehen.

Buchholz sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Den größten Investitions-Brocken im Bereich der LBV.SH-Niederlassung Lübeck stellt nach den Worten von Sommerburg und Buchholz nach wie vor die Lärmschutz- und Fahrbahnsanierung der A 1 / A 226 im Autobahndreieck Bad Schwartau dar. Für die vollständige Sanierung der A 1 in Richtung Hamburg sowie der Richtungsfahrbahn Travemünde (A 226) vom Autobahndreieck bis zur Anschlussstelle Lübeck-Dänischburg sind allein in diesem Jahr 15 Millionen Euro eingeplant. „Die Bauarbeiten kommen gut voran“, so Sommerburg, „ich bin darum recht zuversichtlich, dass die A 226 termingerecht vor der Sommerreisezeit fertig werden wird.“

Ein weiteres Bauende kündigte Sommerburg für die Brücke über die Aalbek in Niendorf an. „Trotz der nassen Winter- und Frühjahrsperiode konnte der Bauzeitenplan gehalten werden und wir peilen die Verkehrsfreigabe weiterhin zielgerichtet für Juni an.“ Buchholz sprach in dem Zusammenhang vor allem von einer guten Nachricht für die Tourismusregion. „Auch wenn wir in den warmen Monaten den Urlaubern, aber auch den Pendlern und der Logistik-Wirtschaft im Land an Baustellen einiges zumuten – wenn wir es nicht jetzt anpacken, werden die Baustellen in einigen Jahren nur noch größer und die Geduldsprobe noch härter.“

Der Minister appellierte zudem an alle Verkehrsteilnehmer, in den Baustellen besondere Rücksicht auf die Mitarbeiter von Baufirmen und Straßenmeistereien zu nehmen. Erst im vergangenen Dezember war ein Mitarbeiter des LBV.SH bei Schneeglätte von einem Pkw erfasst und getötet worden.

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